Gemeinde St. Margareten/Rosental möchte "Landesstrasse"

LH Haider sichert Unterstützung zu - LR Wurmitzer und LH Haider spendieren je 10.000 Euro - Gemeinde erhält auch Ortsmusikschule

Klagenfurt (LPD) - Die Gemeinde St. Margareten im Rosental hat
seit 100 Jahren ihren Namen. Heute wurde dieser Namenstag mit einem großen Festakt unter reger Teilnahme der Bevölkerung, mit einer Filmvorführung sowie einer Foto- und Kunstausstellung und einem historischen Vortrag von Dr. Alfred Ogris feierlich begangen. Unter den Gratulanten befanden sich auch Landeshauptmann Jörg Haider und Gemeindereferent Landesrat Georg Wurmitzer. Der Landeshauptmann sicherte dem Bürgermeister Lukas Wolte seine volle Unterstützung in dem Bestreben zu, die Gemeindestraße nach Trieblach und zur Draubrücke (hin nach Rottenstein) in die Obhut des Landes zu geben.

Der Bürgermeister hatte dieses Anliegen geäußert, da die Straße überregionale Bedeutung habe und für die Gemeinde einen zu großen Kostenfaktor darstelle.

Der Landeshauptmann hob das reiche Kulturleben und den großen Zusammenhalt der 1165 Einwohner zählenden Landgemeinde hervor, die seit der Kundmachung vom 13. November 1902 durch die Landesregierung "St. Margareten" heißt, zuvor hieß sie Niederdörfl (bestehend aus den Katastralgemeinden Niederdörfl, St. Margareten und Gottschuchen). St. Margareten ist vor allem als Faßbinder-Gemeinde bekannt, gab es hier doch einst bis zu 40 Faßbinder-Werkstätten. Weiters unterstrich der Landeshauptmann die vielfältigen Bemühungen seitens des Landes zur Stärkung des ländlichen Raumes, etwa beim Aufbau des Gewerbeparks in der Gemeinde. St. Margareten erhalte weiters auch eine eigene Ortsmusikschule, verwies Haider auf den großen Zuspruch und den Ausbau des Kärntner Musikschulwerks.

Auch Gemeindereferent Landesrat Georg Wurmitzer sprach sich für die weitere positive Entwicklung der Gemeinde aus, die er voll unterstütze. Wichtig sei vor allem, die Bevölkerungszahl zu halten. Es gehe darum, mehr Geld im Dorf zu lassen, etwa durch die Energieversorgung mittels Holz (statt Öl) oder durch die Förderung der eigenen Nahversorger. Auch touristisch sollte die Gemeinde weiterentwickelt werden, so Wurmitzer.

Er machte den Kulturvereinen eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Der Landeshauptmann stockte diese Spende um denselben Betrag noch einmal auf. In Vertretung von LHStv. Peter Ambrozy sprach Labg. Rudolf Schober Grußworte und Glückwünsche zum Jubiläum.

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