AK: Aktionsplan für österreichischen Kapitalmarkt hat Schönheitsfehler

Privates Zukunftsvorsorgemodell zur langfristigen Pensionssicherung ungeeignet - Schenz soll sich für Beibehaltung der ÖIAG als Kernaktionär einsetzen

Wien (AK) - Der Aktionsplan für den Kapitalmarkt hat Schönheitsfehler, kritisiert die AK den heute, Donnerstag, präsentieren Plan des Regierungsbeauftragen Richard Schenz. Mit der privaten Zukunftsvorsorge dürfe nicht spekuliert werden. Denn die zuletzt massiven Kurseinbrüche an der Börse zeigen, dass eine Veranlagung in Aktien ein beträchtliches Risiko für Arbeitnehmer darstellen und zur langfristigen Pensionssicherung völlig ungeeignet sind. Wenn Schenz für die Sicherung des österreichischen Kapitalmarktes etwas machen möchte, soll er sich für die Beibehaltung der ÖIAG als Kernaktionär einsetzen.

Denn nur dadurch sei gesichert, dass die börsennotierten Unternehmen OMV, AUA, Telekom Austria, Böhler-Uddeholm, Voestalpine und VA Tech weiterhin an der österreichischen Börse notieren. Dies ist Voraussetzung dafür, dass künftige Börsegänge überhaupt stattfinden. Das Beispiel Austria Tabak zeigt deutlich, dass mit einer völligen Privatisierung auch die Streichung vom Kurszettel der Wiener Börse verbunden ist.

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