- 07.11.2002, 14:56:55
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AK: Aktionsplan für österreichischen Kapitalmarkt hat Schönheitsfehler
Privates Zukunftsvorsorgemodell zur langfristigen Pensionssicherung ungeeignet - Schenz soll sich für Beibehaltung der ÖIAG als Kernaktionär einsetzen
Wien (AK) - Der Aktionsplan für den Kapitalmarkt hat
Schönheitsfehler, kritisiert die AK den heute, Donnerstag,
präsentieren Plan des Regierungsbeauftragen Richard Schenz. Mit der
privaten Zukunftsvorsorge dürfe nicht spekuliert werden. Denn die
zuletzt massiven Kurseinbrüche an der Börse zeigen, dass eine
Veranlagung in Aktien ein beträchtliches Risiko für Arbeitnehmer
darstellen und zur langfristigen Pensionssicherung völlig ungeeignet
sind. Wenn Schenz für die Sicherung des österreichischen
Kapitalmarktes etwas machen möchte, soll er sich für die Beibehaltung
der ÖIAG als Kernaktionär einsetzen.
Denn nur dadurch sei gesichert, dass die börsennotierten
Unternehmen OMV, AUA, Telekom Austria, Böhler-Uddeholm, Voestalpine
und VA Tech weiterhin an der österreichischen Börse notieren. Dies
ist Voraussetzung dafür, dass künftige Börsegänge überhaupt
stattfinden. Das Beispiel Austria Tabak zeigt deutlich, dass mit
einer völligen Privatisierung auch die Streichung vom Kurszettel der
Wiener Börse verbunden ist.
Rückfragehinweis: Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
Tel.: ( ++43-1) 501 65 2677
mailto:[email protected]
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