Unternehmensgründer bereits jetzt von Gebühren befreit

Klarstellung der Jungen Wirtschaft zu SPÖ-Forderung

Wien (PWK800) - Die kürzlich erhobene Forderung nach Wegfall der Gebühren bei Unternehmensgründung ist bereits umgesetzt, stellt die Junge Wirtschaft (JW) klar. Wie JW-Chef Rainer Ribing festhält, wurde das im Jahr 2000 probeweise in Kraft getretene Neugründungs-Förderungsgesetz (NEUFÖG) auf massives Betreiben der JW in der letzten Legislaturperiode verlängert und auf Betriebsnachfolger ausgeweitet. Darüber hinaus wurde von der Wirtschaftskammer-Organisation zur Erleichterung von Unternehmensneugründungen die Eintragungsgebühr abgeschafft.

Durch das NEUFÖG sind Unternehmensgründer und Betriebsnachfolger bereits heute von den staatlichen Gründungsgebühren und Abgaben (Stempelgebühren, Bundesverwaltungsabgaben, Grunderwerbsteuer, Gerichtsgebühren für Eintragungen in das Firmenbuch, Gerichtsgebühren für Eintragungen in das Grundbuch, Gesellschaftssteuer, Börsenumsatzsteuer) befreit. Dadurch ersparen sich Österreichs Jungunternehmer jährlich fast 10 Mio. Euro.

Die SPÖ-Forderung nach weiteren Einsparungen in der Höhe von 5.000 Euro trifft Gründer einer GmbH. "Sollte Gründern einer GmbH nach der Wahl ermöglicht werden, die Vertragserrichtungsgebühren für Rechtsanwälte und Notare, die in Summe durchschnittlich 5.000 Euro betragen, durch eine staatliche Förderung ersetzt zu bekommen, dann können wir diese Initiative nur vollinhaltlich unterstützen," so Ribing.

Im Jahr 2001 waren 77,6% der Unternehmensgründungen Einzelunternehmen, 12,7% der Unternehmen wurden als GmbH gegründet. (hp)

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Wirtschaftskammer Österreich
Junge Wirtschaft Österreich
Mag. Rainer Ribing
Tel.: (++43-1) 50105-3042

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