- 06.11.2002, 14:00:48
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SPÖ-Driemer: Wien steuert erfolgreich gegen Flaute in Bauwirtschaft
Hohes Investitionsniveau Wiens für Rückgang der Arbeitslosigkeit verantwortlich - Versagen der FPÖVP-Bundesregierung
Wien (SPW-K) - "Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte,
dass es Wien auch im Bereich der Bauwirtschaft besser als die
FPÖVP-Bundesregierung macht, so ist dieser mit dem neuerlichen
Rückgang der Arbeitslosenzahl im Baugewerbe in Wien im Monat
Oktober erbracht worden", erklärte Mittwoch SPÖ-Gemeinderat Johann
Driemer in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.
Verantwortlich für die im österreichweiten Vergleich so
ausgezeichente Situation am Bau in Wien sei das hohe
Investitionsniveau der Stadt. Mit ihren Sonderprogrammen zur
Ankurbelung der Wirtschaft sei es der Stadt gelungen, die
Investitionslücken des Bundes in Wien zum Großteil zu kompensieren.
"Damit ist der Beweis erbracht, dass durch eine antizyklische
Budgetpolitik, wie sie Wien in konjunkturell schwierigen Zeiten
betreibt, erfolgreich gegen die Flaute in der Bauwirtschaft gesteuert
und durch eine gezielt Politik sehr wohl etwas positiv bewegt werden
kann", betonte Driemer. ****
Als einzigem Bundesland sei es Wien nach den Monaten August und
September auch im Oktober neuerlich gelungen, die Arbeitslosenzahl am
Bau um knapp 4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu
senken, setzte Driemer seine Ausführungen fort. Österreichweit sei
hingegen eine Zunahme der Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter auf
25.081 oder plus 3,9 Prozent festzustellen. Die positive Entwicklung
in Wien, so der Mandatar, sei allerdings kein Zufall, sondern hart
erarbeitet. Die Fakten bestätigten, dass die ständigen Vorwürfe der
Opposition an die Stadtregierung über deren Arbeitsmarktpolitik an
den Haaren herbeigezogen und offensichtlich allein von der
katastrophalen Wirtschafts- und speziell der völlig unzureichenden
Investitionspolitik des Bundes ablenken sollen.
Driemer wies darauf hin, dass für das heurige Jahr im
Hochbaubereich von Seiten der Stadt Netto-Aufwendungen in der Höhe
von insgesamt 1,34 Milliarden Euro vorgesehen wären. Spitzenreiter,
so Driemer, sei der Wohnbaubereich, in den durch die Aufträge der
Stadt fast 600 Millionen Euro flössen, davon 232 Millionen in
auftrags- und arbeitsplatzintensive Stadterneuerungsmaßnahmen. Allein
durch das Sonderprogramm "Thewosan", die thermische Sanierung von
Wohnhäusern der Gemeinde Wien, würden 5.500 Arbeitsplätze gesichert.
Driemer. "Im gesamten Hochbaubereich - Sanierung und Neubau - finden
im heurigen Jahr durch die Aufträge der Stadt 40.000 Menschen
Beschäftigung. Das ist erfolgreich angewandte Arbeitsplatzpolitik".
Nicht zuletzt hielt Driemer fest, dass auch im Budget der Stadt
für das kommende Jahr das hohe Investitionsniveau auch im Baubereich
nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar noch um 4,2 Prozent
gegenüber heuer erhöht werden würde. "Damit belegt die
sozialdemokratische Mehrheit in der Wien, dass bei ihr die
Ankurbelung u.a. auch der Bauwirtschaft und damit die Sicherung der
Arbeitsplätze Vorrang genießt. Wien macht´s also auch dabei viel
besser als die FPÖVP-Bundesregierung", schloss Driemer. (Schluss)
Rückfragehinweis: SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
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