• 06.11.2002, 13:05:34
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mobilkom austria untersucht fünf neue Mobilfunktrends: Österreicher werden flexibler, spontaner und haben mehr Spaß

Wien (OTS) - 1. Das Handy als neuer Lebenspartner: 79% haben Handy
immer dabei
2. Frauen nutzen das Handy anders: 81% für Familienkoordination
3. Handy-Freezones nehmen ab, geplaudert wird immer und überall
4. Jugend kann durch SMS ihre Spontaneität ausleben
5. Die Generation 50+ nutzt Handy vor allem zur Kontaktpflege

"Die Mobilwerdung der österreichischen Bevölkerung durch das Handy
hält an. Bereits 79% aller Handyuser haben ihr Mobiltelefon immer
dabei", erklärt Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom
austria und COO Wireless Telekom Austria den ersten von fünf Trends
der heimischen Mobilfunkszene. Im September 2002 führte mobilkom
austria gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Fessel GfK eine
Studie durch, die den Einfluss des Handys auf das Leben der
Österreicherinnen und Österreicher untersuchte. Bei jungen Usern bis
24 Jahre ist die Prozentzahl der Handyuser noch höher: In dieser
Altersgruppe haben 91% das Handy immer bei sich. Prof. Dr. Rudolf
Bretschneider, Geschäftsführer FESSEL-GfK, erklärt: "Das Handy ist
zum Teil unseres Lebens geworden, es ist der neue Lebenspartner für
alle Situationen."

Die erreichbare Gesellschaft

Für mehr als Dreiviertel der befragten Personen ist es wichtig,
für Freunde ständig erreichbar zu sein. Das hat zur Folge, dass über
die Hälfte der User (51%) das Handy gar nicht mehr ausschalten. Der
Trend geht in die Richtung, Mobiltelefone in Situationen, in denen
das Handyläuten stören würde, auf lautlos zu schalten.

Trend 1: Handy macht das Leben flexibler

"Die Zufriedenheit der Handyuser über alle Altersgruppen hinweg
ist überwältigend", zeigt sich Nemsic beeindruckt. "Die Studie
bestätigt, dass Kunden das Handy als Erleichterung in ihrem Leben
sehen. Die Mobilkommunikation ermöglicht den Menschen eine Mobilität,
die zuvor nicht möglich war. Wir sind durch das Handy flexibler
geworden", so Nemsic.

Location Based Services gefragteste Anwendungen

"Neben der Killerapplikation Sprache beginnen die Innovationen der
Netzbetreiber ihren Platz im Alltag der Kunden zu finden", weiß
Nemsic. Am meisten Interesse zeigen Handyuser an Location Based
Services wie A1 MOBILE GUIDE von mobilkom austria. Über zwei Drittel
der Personen unter 55 Jahre sind an dieser Anwendung interessiert.
Motor neuer Technologien und Services ist aber nach wie vor die
Generation der bis 24-Jährigen. Sie zeigen vor allem großes Interesse
für die Weiterentwicklung von m-commerce (65%), die Möglichkeit zur
Sprachsteuerung (63%) und Multimedia Messaging Services MMS (63%).

Trend 2: Frauen sehen einen größeren Nutzen im Handy

Entscheidend ist für viele Handyuser, dass das Handy eine große
Hilfe im Alltag darstellt: 77% der Befragten sagen, dass sich ihr
Leben durch den Einsatz des Handys und dessen Möglichkeiten
entscheidend vereinfacht hat. Frauen sind davon noch überzeugter als
Männer: Während nur 74% der Männer dieser Aussage zustimmen, sind bei
den Frauen 80% dieser Ansicht. Für 75% der Handyuser erleichtert das
Handy die Koordination der Familie, das sind 5% mehr als im Jahr
2001. Vor allem Frauen sehen darin einen entscheidenden Vorteil: 81%
sind davon überzeugt, dass das Handy ihre persönliche
Alltagskoordination erleichtert. Dem stehen nur 69% der Männer
gegenüber. Die Studie zeigt weiters, dass das Handy die private
Lebensqualität der Österreicherinnen und Österreicher gesteigert hat:
42% der Handyuser stimmen dieser Aussage zu. Auch hier sind Frauen
überzeugter als Männer: 49% der Frauen, aber nur 36% der Männer
sprechen von einer Erhöhung ihrer privaten Lebensqualität dank des
Handys.

Trend 3: Kaum mehr Handy-Freezones

Da das Handy für die Österreicherinnen und Österreicher
unersetzlich geworden ist, gibt es nur mehr wenige Anlässe, es
komplett auszuschalten. 51% der Handyuser schalten es nie aus, damit
sie ständig erreichbar sind. Der Trend geht in die Richtung, das
Handy, wenn nötig, auf lautlos zu stellen, aber nicht abzuschalten.
Vor allem in der Öffentlichkeit ist es zur Normalität geworden, mit
dem Handy zu telefonieren. Waren es vergangenes Jahr nur 8%, die in
der Öffentlichkeit ihr Privatleben diskutierten, so stört es heuer
bereits 16% der Handyuser nicht, wenn fremde Leute ihre Gespräche
mitverfolgen können.

Trend 4: Funfaktor SMS vor allem bei der jungen Zielgruppe
wichtig

Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahre sind die "Handy-Freaks"
der Gesellschaft. Insgesamt haben 95% der 20- bis 24-Jährigen ein
Handy. Für sie ist das Handy der beste Freund, sie nutzen es immer
und überall. Während 37% aller Befragten angeben, dass es ihnen
einfach Spaß macht, zu telefonieren, sind immerhin 51% der bis
24-Jährigen dieser Ansicht. 70% von ihnen telefonieren gerne und
unabhängig vom Aufenthaltsort (im Gegensatz zu 55% aller Befragten).
Mit 95% nutzen fast alle jungen Leute SMS - generell wird die mobile
Kurznachricht von 64% aller Handyuser genutzt. Erstaunlich ist, dass
die bis 24-Jährigen durchschnittlich 23,4 Short Messages pro Woche
via Handy und Internet verschicken - der allgemeine Durchschnitt
liegt bei 7,6 SMS. Kurzmitteilungen via Handy werden heute anstelle
von Telefonaten eingesetzt. Sie dienen auch als Ersatz für den
Anrufbeantworter, um Infos vom Netzbetreiber zu erhalten und um
Eintrittskarten via SMS zu bestellen.

Trend 5: Die mobile Revolution der 50+ Generation

Aber nicht nur die junge Generation ist handybegeistert. Die
ältere Generation ab 50 Jahre schätzt das Handy wesentlich als
Alltagshilfe. "Während die Jungen eindeutig als "Hardcore-User" zu
identifizieren sind, können die Menschen ab 50 Jahre als die
"Soft-User" des Handys bezeichnet werden", meint Prof. Dr.
Bretschneider. "Durch das Handy fühlen sie sich sicher, da sie
ständig erreichbar sind und Freunde bzw. Bekannte immer und überall
anrufen können." 94% aller Handyuser schätzen den Sicherheitsfaktor,
bei der Generation 50+ sind es sogar 98%. "Diese Generation ist mobil
und möchte auf den Komfort, den ihnen das Handy bietet, nicht
verzichten", so Prof. Dr. Bretschneider. 65% der über 55-Jährigen
fühlen sich durch das Handy ihren Freunden und Bekannten näher.

Telefonieren wurde zu einer der Lieblingsbeschäftigungen der ab
50-Jährigen. 47% geben an, täglich zu telefonieren; nur der
Medienkonsum wie fernsehen, Radio hören und Zeitungen bzw.
Illustrierte lesen, ist noch intensiver. Größter Vorteil des Handys
für die über 55-Jährigen: Sie fühlen sich durch das Mobiltelefon
ihren Freunden und Bekannten näher, denn auch sie schätzen die
Möglichkeit, immer und überall den Kontakt über ein einfaches
Handygespräch pflegen bzw. intensivieren zu können.

Rückfragehinweis:
mobilkom austria AG & Co KG
Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin
Tel: +43 664 331 27 30, mailto:[email protected]

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