- 06.11.2002, 12:39:00
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Partik-Pable, Paphazy, Landauer (1): Forderungskatalog der freiheitlichen Frauen an zukünftige Bundesregierung
Erfolgreicher Weg der vergangenen Jahre muss weitergeführt werden
Wien, 2002-11-05 (fpd) – Im Rahmen einer Pressekonferenz der Wiener
Initiative Freiheitlicher Frauen (iFF) präsentierten heute die
Kandidatinen zum Nationalrat, Sicherheitssprecherin NAbg. Dr. Helene
Partik-Pable, NAbg. Dr. Sylvia Paphazy sowie die Landessprecherin
der Initiative freiheitlicher Frauen (iFF), Stadträtin Karin
Landauer einen Forderungskatalog an eine zukünftige Bundesregierung.
Ziel müsse jedenfalls sein, dass der erfolgreiche Weg der
Freiheitlichen in Regierung fortgesetzt wird. ****
Der bekannt gegebene Forderungskatalog umfasst, 1000 Euro
Mindestlohn, die Aufhebung des Kindergeldes bis zum 6. Lebensjahr,
die Erhöhung der Zuverdienstgrenze, was besonders den
Alleinerzieherinnen zugute kommt, das Recht auf Teilzeitarbeit bis
zum Ende der Volksschulzeit des Kindes, flächendeckend flexible
Öffnungszeiten der Kindergärten, der gratis Kindergartenplatz bis
zum Schuleintritt, sowie die verpflichtende Beistellung eines
Anwalts bei Scheidungsfällen um den Rechtsschutz zu gewährleisten.
NAbg. Dr. Partik-Pable wies darauf hin, dass die Freiheitlichen in
der Vergangenheit besonders bei Frauen massiv dazu gewonnen hätten.
Gerade die Maßnahmen der Bundesregierung, wie die
Pensionsabsicherung oder das Nulldefizit seien Frauen zu gute
gekommen. "Das Glück für Frauen hängt nicht von einem eigenen
Ministerium ab. Die ehemalige sozialistische Frauenministerin Dohnal
hat zu Ende ihrer Amtszeit eingestehen müssen, dass Frauen noch
immer im Vorzimmer der Macht sitzen. Bei uns Freiheitlichen sitzen
Frauen in Spitzenfunktionen und machen Politik für Menschen", so
Partik-Pable.
Die freiheitlichen Nationalratsabgeordnete erinnerte weiters an die
vorbildliche Politik von Sozialminister und Spitzenkandidat Mag.
Herbert Haupt, der durch seine Maßnahmen zur Besserstellung von
Frauen positiv beigetragen habe. Partik-Pable nannte in diesem
Zusammenhang beispielsweise die Behindertenmilliarde, die die
Stellung von Behinderten am Arbeitsmarkt wesentlich verbessert habe.
"Gerade im Bezug auf die Osterweiterung könnte sich eine schwierige
Situation für Frauen ergeben. Durch kommende Billigarbeitskräfte
besteht die Gefahr, dass viele Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt
werden. Die bestehenden Übergangsfristen von 7 Jahren müssen daher
genau eingehalten werden", betonte Partik-Pable. (forts.) lb
Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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