• 06.11.2002, 12:05:40
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  • OTS0129 OTW0129

Morak: Vielfältige Programme und Strukturen fördern

Expertengespräch zur Zukunft der Kinos

Wien (OTS) - "Mit dieser Initiative will der Bund dazu beitragen,
eine größere thematische wie stilistische Bandbreite des heimischen
Kinoangebotes und der Erhaltung von diversifizierten Strukturen zu
erhalten", so Staatssekretär Franz Morak anlässlich der gestern
Nachmittag in Wien abgehaltenen Kinotagung "Die Kinoinitiative -
Qualität als Chance".

Staatssekretär Morak lud zu einem Gesprächsforum, um den Dialog
mit Kinobetreibern zu intensivieren und weitere gemeinsame Projekte
ins Auge zu fassen. Bei dieser Konferenz, zu der Kinobetreiber,
Länderförderstellen und Vertreter der Wirtschaftskammer geladen
waren, wurden ausgehend von der von Morak 2002 neu eingeführten
"Kinoinitiative" langfristige und gemeinsame Strategien einer
Kinoförderung und eine stärkere Zusammenarbeit der einzelnen
Förderstellen erörtert.

Ziel der für heuer neu geschaffenen Kinoinitiative - , zusätzlich
zur bisherigen Kinoförderung - , war es, einen Anreiz zu geben auch
andere, neue Wege zu beschreiten und die Programmvielfalt zu
unterstützen. Mit insgesamt Euro 145.500,-- wurden Österreichische
Kinos die dem Publikum durch ihre Programmierung ein ambitioniertes,
abwechslungsreiches und künstlerisch wertvolles Filmangebot von
österreichischen bzw. europäischen Spiel- und Dokumentarfilmen, sowie
Kurz- und Experimentalfilmen bieten, gefördert. Die hohe Beteiligung,
von insgesamt 56 Kinos, zeige, so Morak, dass die Initiative gut
aufgenommen wurde.

Teilnehmer waren u.a. Dr. Andreas Kramer vom Hauptverband
Deutscher Filmtheater, der Gemeinschaftswerbekampagnen und
Kinomarketing des Verbandes vorstellte. Weiters diskutierten Dr. Kurt
Kaufmann (Wirtschaftskammer Österreich), Christian Langhammer
(Constantin Film), Hans Joachim Derra (Lichtspiele Lenzing), Dr.
Michael Bilic (Das Kino Salzburg) und Hans-Peter Obermayr (Star Movie
Peuerbach).

Morak betonte abschließend, dass gerade den Kinos im Spannungsfeld
der Diskussion um den Film als Kultur- und Wirtschaftsgut eine
wesentliche Rolle zukomme. Daher sei es auch wichtig, ein
entsprechendes Gesprächsforum und den Dialog weiter zu führen.

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Kunst und Medien
Mag. Katharina Stourzh
Tel.: (++43-1) 53115/2228
mailto:katharina.stourzh@bka.gv.at

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