- 06.11.2002, 11:31:46
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Drehstart zu zwei neuen ORF-"Trautmann"-Krimis
Wolfgang Böck ermittelt wieder!
Wien (OTS) - Nach der erfolgreichen TV-Premiere von "Trautmann -
Das letzte Hemd hat keine Taschen" im Oktober 2002 (bis zu 1.073.000
Zuseher, 33 Prozent nationaler Marktanteil und 15,4 Prozent
Reichweite), der bisher dritten Folge der ORF-Krimireihe von Ernst
Hinterberger, wird seit Montag, dem 4. November 2002, schon eifrig an
einer Fortsetzung gearbeitet. Am Montag fiel die erste Klappe zu zwei
neuen Fällen, die Kultautor Hinterberger seinem mieselsüchtigen
Wiener Kieberer Trautmann, dargestellt von Wolfgang Böck, geschrieben
hat. Bis Februar 2003 - mit kurzen Unterbrechungen - werden die
Dreharbeiten zu "Lebenslänglich" (Folge vier) und "Das Spiel ist aus"
(Folge fünf) dauern. Der Großteil der jeweils rund 90-minütigen
TV-Produktionen, die auch diesmal wieder von der Wiener MR TV-Film im
Auftrag des ORF hergestellt werden, spielt an Wiener Schauplätzen.
Die Regie liegt in bewährter Hand: Wie bei "Trautmann 2" und
"Trautmann 3" setzt Thomas Roth die beiden neuen Kriminalfälle in
Szene.
Neben dem fixen Ermittlerteam Wolfgang Böck (Inspektor Trautmann),
Monica Weinzettl (Inspektorin Moni Tränkler), Simon Schwarz
(Inspektor Burschi Dolezal) und Wolfram Berger (Oberst Brandner)
stehen für die zwei neuen Austrokrimis wieder Erwin Steinhauer,
Beatrice Frey, Heinz Petters, Ernst Konarek, Johannes
Silberschneider, Karl Ferdinand Kratzl, Viktoria Schubert, Margarethe
Tiesel, Michael Schottenberg, Franz J. Csencsits und andere vor der
Kamera von Hans Selikovsky.
Erstmals in Gastrollen mit dabei sind namhafte Künstler wie Maria
Bill, Erika Deutinger, Hilde Berger, Stefanie Dvorak, Manfred O.
Tauchen (Mitglied der ehem. Kultformation DÖF), Erich Schleyer, Boris
Eder, Hektiker" Florian Scheuba, "Dolce Vita"-Opa Kurt Sobotka, das
Komikerduo Herbert Steinböck und Gerold Rudle, ORF-Moderator Volker
Piesczek u. v. a.
Zum Inhalt von "Lebenslänglich"
Professor Krupnik (Manfred O. Tauchen), ein weit über die
Landesgrenzen angesehener Urologe, wird in seiner Praxis von
zahlreichen Messerstichen tödlich verletzt aufgefunden. Ein Raubmord
kommt nicht in Betracht, da keine Wertgegenstände gestohlen wurden.
Auf der Suche nach einem glaubhaften Motiv und dem Mörder des Arztes
geraten nach und nach einige pikante Details aus dem Leben Krupniks
ans Tageslicht: Die Ehe zu seiner Frau (Hilde Berger) bestand nur
mehr auf dem Papier, stattdessen vergnügte sich der honorige
Professor mit wechselnden Damenbekanntschaften. Seine besondere
Vorliebe dafür, besonders ausgelassene "Feste" im Freundeskreis mit
versteckter Kamera aufzuzeichnen, weckt den Verdacht, dass Erpressung
mit im Spiel sein könnte. Wer lässt sich schon gerne mit einem
Homevideo in Verlegenheit bringen, in dem man selbst zur Sache geht?
Für Trautmann (Wolfgang Böck), der neben den schwierigen
Nachforschungen im Mordfall Krupnik auch noch die drogensüchtige
Tochter (Stefanie Dvorak) einer Freundin (Maria Bill) sucht, kommt es
daher umso überraschender, als die Hausmeisterin des Hauses (Erika
Deutinger), in dem sich Krupniks Praxis befindet, ein volles
Geständnis ablegt. Nicht nur das, an der Mordwaffe finden sich
eindeutige Spuren der Geständigen. Doch obwohl alle Indizien für die
Frau sprechen, weigert sich Trautmann, den Fall abzuschließen.
Zum Inhalt von "Das Spiel ist aus"
An sich eine alltägliche Situation: Vier Menschen haben Bankgeschäfte
zu erledigen. Trautmann muss seine Stromrechnung bezahlen, weil ihm
sonst das Licht abgedreht wird, Abgeordneter Grünsteidl (Erwin
Steinhauer) hat ein wenig Bares im Schließfach zu parken, Wessely
(Heinz Petters) - der "Pate aus der Leopoldstadt" - kümmert sich um
die Karriere seines Patenkinds, das in der Bank am Schalter arbeitet
und dem Direktor so gar nicht zum Gesicht steht, zumindest noch
nicht. Schon etwas weniger alltäglich ist es, dass alle ausgerechnet
zum gleichen Zeitpunkt in die Filiale kommen. Endgültig zum Drama
wird das Ganze allerdings dadurch, dass die Bank überfallen wird,
noch dazu von alten Bekannten: Brenner (Franz J. Csencsits), einer
der gefährlichsten Drogendealer Wiens, und sein Zellenkumpane
Mittermüller (Michael Schottenberg) ist der Ausbruch aus dem
Gefängnis geglückt. Gemeinsam mit Brenners junger Freundin Rosi
(Stefanie Dvorak) wollen sie sich rasch Geld beschaffen, bevor sie
sich ins Ausland absetzen. Doch dann geht alles schief, aus dem
schnellen Coup wird eine hochdramatische bewaffnete Geiselnahme, ein
Psychokrieg, in dem sich Trautmann und Brenner als erbitterte Gegner
gegenüberstehen.
Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle
Ruza Holzhacker
(01) 87878 - DW 14703
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http://kundendienst.ORF.at
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