- 06.11.2002, 10:06:44
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PRINZ: DEN LÄNDLICHEN RAUM UND SEINE STRUKTUREN STÄRKEN ÖVP-Abgeordneter sieht Handlungsbedarf bei Gleichbehandlung der Nebenerwerbsbauern
Wien, 6. November 2002 (ÖVP-PK) "Der ländliche Raum und seine
intakten Strukturen müssen erhalten bleiben. Gerade die
kleinstrukturierte Landwirtschaft ist Garant für die gesunde Umwelt
und die Produktion naturnaher und qualitativ hochwertiger bäuerlicher
Produkte", appellierte heute, Mittwoch, der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus
Prinz vor allem in seiner Funktion als oberösterreichischer
Nebenerwerbsobmann, die Anliegen der "kleinen Bauern" ernst zu
nehmen. "Immer weniger Betriebe können wegen der unterschiedlichen
Wettbewerbsbedingungen im landwirtschaftlichen Vollerwerb bleiben.
Aber es sind die Landwirte, die unseren Lebensraum schützen und den
ländlichen Raum für alle lebenswert erhalten", so Prinz. ****
Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Familienbetriebe werden
im Nebenerwerb geführt. "Diese Menschen tragen die harte Arbeit am
Bauernhof im Herzen. Ihr Dienst an der gesunden
Lebensmittelproduktion sowie an der intakten Umwelt ist daher voll
und ganz zu unterstützen", weist Prinz im Zuge der
Wahlauseinandersetzung hin.
"Wir müssen dafür sorgen, dass jene Menschen, die Beruf, Familie und
Nebenerwerb am Bauernhof täglich unter einen Hut bringen, auch
weiterhin ihren Lebensmittelpunkt am Land wahrnehmen können", warnt
Prinz vor einer steigenden Landflucht, gerade in schwierig zu
bewirtschaftenden Lagen. Die Einführung des Sockelbetrages für
Bergbauern und benachteiligte Betriebe war ein wichtiges Signal und
eine sinnvolle Unterstützung für diese Menschen. Die Lebens- und
Wohnqualität im ländlichen Raum muss allerdings, so Prinz, auch über
die Infrastruktur den Bedürfnissen angepasst werden. "Das Wegenetz
muss weiter ausgebaut und verbessert werden", fordert der
ÖVP-Abgeordnete.
Als wichtigstes persönliches Anliegen nennt Prinz jedoch die
Gleichbehandlung der Neben-erwerbsbauern in der
Arbeitslosenversicherung. "Wer Beiträge zur Arbeitlosenversicherung
leistet, muss auch entsprechenden Zugang zu diesen Mitteln im
Bedarfsfall haben." Viele Nebenerwerbsbauern klagen nach dem Verlust
ihres Arbeitsplatzes, Schwierigkeiten beim Anspruch auf
Arbeitslosengeld zu haben. "Hier muss eine gerechtere
Einkommensberechnung gefunden werden. Denn viele dieser
Nebenerwerbsbauern, die ihre außerlandwirtschaftliche Beschäftigung
verloren haben, sind auf einen finanziellen Ausgleich nach dem
Jobverlust angewiesen", begrüßt Prinz die Aufnahme dieser
Angelegenheit ins ÖVP-Wahlprogramm. "Das zeigt einmal mehr, dass die
Anliegen der Nebenerwerbsbauern bei der Volkspartei Gehör finden. Mit
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Lebensminister Willi Molterer
soll daher auch in der nächsten Legislaturperiode
Landwirtschaftspolitik im Sinne der Bauern gemacht werden", schloss
Prinz.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.parlament.gv.at/v-klub/default.htm
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