VP-KOROSEC fordert Heizkostenzuschuss für bedürftige Wienerinnen und Wiener

Wien, den 6.11.2002 (VP Klub) "Ein kalter Winter steht vor der Tür und stellt bedürftige Menschen und deren Familien vor das finanzielle Problem hoher Heizkosten", wies heute Ingrid KOROSEC, Sozial- und Seniorensprecherin der Wiener Volkpartei auf ein bevorstehendes Problem hin. Sozialhilfeempfänger, Mindestpensionisten, Notstandshilfeempfänger, Arbeitslose, Kleinverdiener und Großfamilien müssen mit jedem Euro rechnen. Mindestens 100.000 Menschen sind es in Wien. Ingrid Korosec forderte einen Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Menschen in Wien. Beispielgebend sei hier wiederum Niederösterreich, das gestern im Landtag einen Zuschuss von 50 € beschlossen habe.****

Wie auch im jüngsten Bericht der Volksanwaltschaft berichtet, "meldeten sich Wiener und Wienerinnen um ihren Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen, dass im Winter 2001/2002 weder der Bund noch das Land Wien eine vergleichbare generelle Unterstützungsmaßnahme wie 2000 vorgesehen haben." Insbesondere wenig mobile ältere Menschen verwiesen darauf, in der kälteren Jahreszeit die meiste Zeit zu Hause verbringen zu müssen. "Die Stadt Wien muß hier eine geeignete effiziente Maßnahme setzen, damit bedürftige Menschen in Wien eine warme Stube haben", forderte Korosec.

Ingrid Korosec erinnerte an die Heizkostenzuschussaktion vor zwei Jahren, bei der der Bund aufgrund der damals krass angestiegenen Heizölpreise die Länder finanziell durch Verdoppelung unterstützte. Bekannt sei auch, daß die Bundesmittel damals zu nicht einmal 19 % ausgeschöpft worden sind. In Wien erhielten damals weniger als die Hälfte der Zielgruppe tatsächlich den einmaligen Heizkostenzuschuss, von 30.000 Ausgleichzulagenempfängern sogar nur jeder Dritte. Die Volksanwaltschaft hatte in ihrem Bericht Informationsdefizite und Durchführungsschwierigkeiten der antragsgebundenen Beihilfe festgestellt.
Aus diesen Erfahrungen müsse man lernen, so Korosec, und mit gebotener Informationsarbeit die potentielle Personengruppe zu erreichen suchen. Bei der Durchführung der Zuschussaktion sollte man ähnlich wie bei der Berechnung des früheren Wiener Familienzuschusses ein gewichtetes Einkommen nach Haushaltsgrösse heranziehen. Sozialhilfe- und Ausgleichszulagenempfänger sollten jedenfalls in den Genuss des Zuschusses kommen; durch eine nach gewichtete Einkommensberechnung sollte aber auch einkommensschwache Familien und Alleinerzieherinnen sollten in den Bezieherkreis einbezogen werden. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001