Unterrieder: Schönrederei Haiders zur Arbeitsmarktsituation unerträglich

Bevölkerung braucht Vollzeitjobs und nicht geringfügig Beschäftigte zur Statistik-Korrektur

Klagenfurt (SP-KTN) "Haider verspricht in steuergeld-finanzierten Hochglanzinseraten und Presseaussendungen das Blaue vom Himmel, damit verhöhnt er jede einzelne Kärntnerin und jeden einzelnen Kärntner, die/der keine Arbeit findet", stellte SPÖ-Clubchef Adam Unterrieder Mittwoch Vormittag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Während die ÖVP angesichts dramatisch steigender Arbeitslosenzahlen von einer "Entspannung" der Situation spreche und damit die Situation der Tausenden Arbeitslosen bagatellisiere, mogle Haider wie immer mit bereinigten Statistiken.

"Wir brauchen nicht Tausende geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, wir brauchen Vollzeitjobs mit Zukunft", kritisierte Unterrieder die Schönredetaktik Haiders. Der Landeshauptmann versuche sich einmal mehr auf die weltweite Konjunkturflaute auszureden um über die Versäumnisse der Wirtschaftspolitik in Kärnten hinwegzutäuschen. Es liege aber auf der Hand, dass seine vielgepriesenen Bau- und Konjunkturprogramme nichts als heiße Luft seien und man eben mit Roadshows und reiner PR- und Inseratenpolitik keine Arbeitsplätze schaffen könne.

"Im Winter werden voraussichtlich 320.000 Menschen ohne Arbeit auf der Straße stehen und nicht mehr wissen, wie es weiter geht, doch die blau-schwarze Bundesregierung unternimmt dagegen nichts", kritisierte Unterrieder. Der SPÖ-Clubchef erinnerte daran, dass die verfehlte Wirtschaftspolitik des Haider-Schüssel-Pakt-Teams hauptverantwortlich für die schlechte Situation am Arbeitsmarkt sei. "Der schwarz-blauen Regierung waren Arbeitslose während ihrer gesamten Regierungszeit egal. Ihre herzlose und ökonomisch falsche Politik ist der Grund für die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich", unterstrich Unterrieder.

"Klares Ziel der SPÖ ist es die Wirtschaft ankurbeln, indem Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, steuerlich entlastet werden und indem die Steuern für kleinere und mittlere Einkommen gesenkt werden", so Unterrieder abschließend. (Schluss)

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