Schender: Rot/Grün bedeutet Verlust an Bildungsqualität

Wien, 2002-10-30 (fpd) - Freiheitlicher Bildungssprecher lehnt das rot-grüne Modell der Gesamtschule dezidiert ab =

"In der gestrigen Fernsehkonfrontation hat
sich einmal mehr klar und deutlich gezeigt, daß der rot-grüne Weg in eine bildungspolitische Sackgasse führt", kommentierte der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Rüdiger Schender die gestrigen Aussagen von Bundessprecher Alexander Van der Bellen und zeigte sich darüber verwundert, daß die Grünen dieses Relikt linker Uraltideologie weiterhin verfolgen würden, obwohl zahlreiche wissenschaftliche Studien das Gegenteil beweisen würden. ****

Es sei zudem völlig falsch von Van der Bellen das Beispiel Finnland als Vorzeigemodell für die Gesamtschule anzuführen. In Finnland gebe es zwar eine Art Gesamtschule, jedoch werde innerhalb der Schulen stark differenziert und es gebe zudem strenge Aufnahmeregelungen. "Van der Bellen vergißt dabei, daß die Lehrerausbildung in Finnland eine komplett andere ist, denn dort gibt es eine Aufnahmeprüfung für Lehramtskandidaten, wo heuer beispielsweise nur 30 Prozent der Bewerber aufgenommen wurden. Das Modell der Gesamtschule, welches den Grünen vorschwebt, wäre ein undifferenzierter Einheitsbrei für 10-bis 14jährige, fernab jedweder Leistungsförderung" so der freiheitliche Bildungssprecher weiter.

"Auch in Österreich ist eine Reform der Lehrerausbildung notwendig. Es ist dabei vermehrt auf die pädagogische Ausbildung Wert zu legen. Die Pragmatisierung ist abzuschaffen und die Lehrer müssen leistungsgerecht entlohnt werden, was beispielsweise in Finnland und den anderen skandinavischen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist" so Schender.

Die Leistungen der österreichischen Schüler im internationalen Vergleich seien gut, das sei mittlerweile allerorts bekannt. Natürlich müsse man sich nach oben orientieren und alles unternommen werden, noch besser zu werden. "Wir Freiheitliche fordern ein gezieltes Eingehen auf die Stärken und Schwächen des Einzelnen. Hierzu ist ein in sich differenziertes Schulsystem ebenso notwendig", schloß der freiheitliche Bildungssprecher.

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