- 30.10.2002, 10:18:52
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ARBÖ: Belastungen für Autofahrer zurücknehmen - (BILDER folgen)
ARBÖ-Präsident Herbert Schachter für Lückenschluss im Autobahnnetz
Wien (OTS) - Über 5 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer an
Steuern und Abgaben und die scheidende Regierung hat diese
Belastungen auch noch erhöht. ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter
forderte die neue Bundesregierung auf "wann immer und in welcher
Zusammensetzung sie sich konstituiert", die Erhöhung der
Normverbrauchsabgabe und der motorbezogenen Versicherungssteuer
rückgängig zu machen, ohne die Mineralölsteuer hinaufzusetzen. "Wir
erwarten uns auch eine positive Aussage, dass auf ein PKW-Road
Pricing verzichtet wird", sagte Präsident Schachter Dienstag Abend.
Anlass war die Verleihung "Großen Österreichischen Automobil-Preises"
und des ARBÖ-Umweltpreises, bei der VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder
ein bezahlbares Zweiliterauto für spätestens 2007 ankündigte.
Nur für den Fall, dass für PKW-Fahrer eine "wesentliche
Verminderung der Belastungen" herauskomme, sei der ARBÖ bereit, über
einen Austausch der Besitzsteuern (Normverbrauchsabgabe,
motorbezogene Versicherungssteuer) gegen fahrleistungsabhängige
Mineralölsteuern zu sprechen, führte Dr. Schachter aus.
Wesentlich sei eine möglichst rasche Einführung der LKW-Maut.
Steuergeschenke an die Frächter lehnt der ARBÖ schon deshalb ab, weil
sich diese Branche durch die jahrlange Verschiebung der LKW-Maut
ohnehin Milliarden erspart habe. Der ARBÖ drängt auf den überfälligen
Lückenschluss im hochrangigen Schnellstraßen- und Autobahnnetz.
Konkret soll die umweltschonende Ausbauvariante der Südumfahrung Wien
(B301) verwirklicht und die durchgängige Wiener Nordumfahrung sowie
die B302 so rasch wie möglich gebaut werden. Wesentlich sei eine
weitere Donauquerung im Norden Wiens und die Nordautobahn (A 5) als
Verbindung nach Tschechien.
Der große Automobil-Preis Österreich ging heuer an Mazda6, Silber
an die Mercedes-Benz E-Klasse und Bronze an Toyota Corolla. Den
ARBÖ-Umweltpreis gewann das Einliterauto von VW.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: ++43-1-891 21 / 244
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Internet: http://www.arboe.at
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