ARBÖ: Belastungen für Autofahrer zurücknehmen - (BILDER folgen)

ARBÖ-Präsident Herbert Schachter für Lückenschluss im Autobahnnetz

Wien (OTS) - Über 5 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer an Steuern und Abgaben und die scheidende Regierung hat diese Belastungen auch noch erhöht. ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter forderte die neue Bundesregierung auf "wann immer und in welcher Zusammensetzung sie sich konstituiert", die Erhöhung der Normverbrauchsabgabe und der motorbezogenen Versicherungssteuer rückgängig zu machen, ohne die Mineralölsteuer hinaufzusetzen. "Wir erwarten uns auch eine positive Aussage, dass auf ein PKW-Road Pricing verzichtet wird", sagte Präsident Schachter Dienstag Abend. Anlass war die Verleihung "Großen Österreichischen Automobil-Preises" und des ARBÖ-Umweltpreises, bei der VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder ein bezahlbares Zweiliterauto für spätestens 2007 ankündigte.

Nur für den Fall, dass für PKW-Fahrer eine "wesentliche Verminderung der Belastungen" herauskomme, sei der ARBÖ bereit, über einen Austausch der Besitzsteuern (Normverbrauchsabgabe, motorbezogene Versicherungssteuer) gegen fahrleistungsabhängige Mineralölsteuern zu sprechen, führte Dr. Schachter aus.

Wesentlich sei eine möglichst rasche Einführung der LKW-Maut. Steuergeschenke an die Frächter lehnt der ARBÖ schon deshalb ab, weil sich diese Branche durch die jahrlange Verschiebung der LKW-Maut ohnehin Milliarden erspart habe. Der ARBÖ drängt auf den überfälligen Lückenschluss im hochrangigen Schnellstraßen- und Autobahnnetz. Konkret soll die umweltschonende Ausbauvariante der Südumfahrung Wien (B301) verwirklicht und die durchgängige Wiener Nordumfahrung sowie die B302 so rasch wie möglich gebaut werden. Wesentlich sei eine weitere Donauquerung im Norden Wiens und die Nordautobahn (A 5) als Verbindung nach Tschechien.

Der große Automobil-Preis Österreich ging heuer an Mazda6, Silber an die Mercedes-Benz E-Klasse und Bronze an Toyota Corolla. Den ARBÖ-Umweltpreis gewann das Einliterauto von VW.

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