• 27.10.2002, 16:24:04
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Schüssel: Pensionserhöhung bringt Sicherheit für ältere Menschen

"Keinen zurücklassen, dem es in Österreich schlecht geht"

Linz, 27. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Sicherheit brauchen auch
besonders die älteren Menschen in Österreich. Wir haben gestern
am Nationalfeiertag für zwei Millionen Pensionisten eine ganz
wichtige Weichenstellung für das nächste Jahr vorgenommen", sagte
heute, Sonntag, Bundeskanzler ÖVP-Bundesparteiobmann Dr. Wolfgang
Schüssel im Rahmen seiner Rede beim ÖVP-Wahlkampfauftakt in Linz.
Gestern sei für alle Pensionisten eine Erhöhung der Pensionen von
560 Millionen Euro beschlossen worden. "Glauben sie ja nicht,
dass das leicht ist, aber es ist wichtig, dass die Menschen, die
Österreich aufgebaut haben, eine sichere Perspektive haben", so
Schüssel. Jene, die jetzt behaupten würden, dies sei viel zu
wenig "sollen zuerst einmal beweisen, dass sie das finanzieren
können. Denn wir haben das soziale Netz finanzierbar gemacht und
finanzierbar gehalten. Das ist gute und erstklassige
Sozialpolitik", so Schüssel. ****

Sicherheit würden vor allem jene brauchen, denen es schlecht
gehe. Es müsse selbstverständlich sein, dass in Österreich
niemand zurückgelassen werde, der Hilfe brauche. Bei der
Hochwasserkatastrophe seien die Landeshautleute von Salzburg,
Oberösterreich und Niederösterreich vor Ort gewesen. "Ihr ward
vor Ort, wir waren da. Wir haben sofort alles abgebrochen, liegen
und stehen gelassen. Wir wissen, wo Prioritäten gesetzt werden
müssen, wenn Not zu beseitigen ist. Ich bin dankbar, ein Land
führen zu dürfen, wo es selbstverständlich ist, auf das
Wünschbare zu verzichten, angesichts einer solchen existenziellen
Notsituation. Wir hätten alle liebend gerne eine Steuersenkung im
nächsten Jahr gemacht, aber in dieser Situation hat die Hilfe für
die Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser absolute Priorität
gehabt. Es ist gut zu wissen, dass wir ein Volk haben, das sofort
in die Tasche greift, das zupackt, den Schlamm wegräumt und den
Menschen in Not hilft", so Schüssel.

Ähnliches gelte für junge Familien. "Es wäre eher gescheit,
den Jungen zu Beginn mehr zu zahlen, 'fair cash' zu geben und
danach die Kurve abzuflachen", so Schüssel. Man müsse vor allem
an die jungen Familien denken und an die Mehrfachbelastung zur
Zeit der Hausstandsgründung. "Daher ist die Hilfe für junge
Familien ein ganz zentraler Programmschwerpunkt", so der
Bundeskanzler. Dies betreffe auch die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie. "Ich weiß mich mit Christoph Leitl und seinem Team einer
Meinung, dass wir die Modelle entwickeln werden, die Österreich
braucht, auf die die Jungen warten. Die Jungen brauchen keine
Rhetorik, sie brauchen Taten und die bekommen sie von uns", so
der Kanzler.

Das Thema Sicherheit betreffe auch viele Menschen, die in
Österreich behindert seien. "Es muss unser Ehrgeiz sein, als
Christdemokraten, dass wir nachdenken, wie wir das Leben dieser
Menschen einfacher machen und lebenswerter gestalten können", so
der Bundeskanzler. Es müsse selbstverständlich sein, "dass wir
mit den Gefühlen der anderen mitschwingen, denen es nicht so gut
geht", so Schüssel.

Rückfragehinweis: ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-
420
Internet: http://www.oevp.at

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