• 27.10.2002, 12:45:26
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SCHWEITZER: SPÖ-Parteitag: "Alles vergessen, nichts dazugelernt"

"Wo Rot regiert, wird abkassiert"

Wien, 2002-10-27 (fpd) - "Ein altbekanntes Bild: Zuerst schwingt der
Fiaker Häupl die Peitsche und weist die Richtung, in die die Reise
geht, dann erhebt sich der Passagier Gusenbauer und bekräftigt mit
einem Kopfnicken die Aussagen seines Kutschers. In letzter Zeit
laufen wirklich alle SPÖ-Inszenierungen nach dem gleichen
langweiligen Muster ab", meinte FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer
zum heutigen Bundesparteitag der SPÖ. ****

Inhaltlich hätten die Reden am SPÖ-Parteitag nichts Neues gebracht.
Zuerst beschimpfe man den politischen Mitbewerber in den übelsten
Tönen, dann ergehe man sich in Phrasen und Gemeinplätzen. Wirkliche
Ideen für die Zukunft Österreichs seien nicht vorhanden. Amüsant sei
es allerdings, daß Gusenbauer, Noch-SPÖ-Obmann von Häupls Gnaden, die
Achtung vor dem Wähler betone. "Für die FPÖ war die Achtung vor dem
Wähler immer selbstverständlich und gelebte Praxis, wie es bei jeder
demokratisch legitimierten Partei auch der Fall sein sollte", sagte
Schweitzer. "Bei der SPÖ ist das offenbar nicht der Fall, weil sie es
jetzt so gesondert hervorheben muß." Aber daß die SPÖ keinen Respekt
vor der Bevölkerung Österreichs habe, wisse man ohnehin schon lange.

Zur Aussage Broukals, daß er nicht lange überlegt habe, meinte
Schweitzer: "Damit paßt er hervorragend zur SPÖ. Denn dort überlegt
wirklich niemand lange, wenn überhaupt."

Schweitzer ortete bei der SPÖ auch eine politische Teilamnesie. "Die
SPÖ hat Österreich dreißig Jahre lang regiert und das Land in eine
budgetäre und wirtschaftliche Katastrophe geführt. Daran will sich
bei den Genossen aber offenbar niemand mehr erinnern." Die
blauschwarze Wenderegierung habe buchstäblich in letzter Minute die
Zügel übernommen und Österreich vor dem Ruin bewahrt. Die SPÖ
hingegen agiere nach wie vor nach dem Motto: "Alles vergessen, nichts
dazugelernt." Das habe der heutige Parteitag hinlänglich bewiesen.

"Wo Rot regiert, wird abkassiert - was uns blüht, wenn die SPÖ je
wieder in eine Regierung kommt, ist längst bekannt", betonte
Schweitzer, der vor einer Neuauflage der roten Verschwendungs- und
Belastungspolitik warnte. "Die Alternativen sind Rot-Grün mit einer
Chaospolitik, oder Rot-Schwarz mit einer Politik der Lähmung." Einzig
die Freiheitlichen in der Regierung seien der Garant für eine
Fortführung der Reformpolitik für Österreich. (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD
Tel.: 0664-8257619

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