SCHWEITZER: SPÖ-Parteitag: "Alles vergessen, nichts dazugelernt"

"Wo Rot regiert, wird abkassiert"

Wien, 2002-10-27 (fpd) - "Ein altbekanntes Bild: Zuerst schwingt der Fiaker Häupl die Peitsche und weist die Richtung, in die die Reise geht, dann erhebt sich der Passagier Gusenbauer und bekräftigt mit einem Kopfnicken die Aussagen seines Kutschers. In letzter Zeit laufen wirklich alle SPÖ-Inszenierungen nach dem gleichen langweiligen Muster ab", meinte FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer zum heutigen Bundesparteitag der SPÖ. ****

Inhaltlich hätten die Reden am SPÖ-Parteitag nichts Neues gebracht. Zuerst beschimpfe man den politischen Mitbewerber in den übelsten Tönen, dann ergehe man sich in Phrasen und Gemeinplätzen. Wirkliche Ideen für die Zukunft Österreichs seien nicht vorhanden. Amüsant sei es allerdings, daß Gusenbauer, Noch-SPÖ-Obmann von Häupls Gnaden, die Achtung vor dem Wähler betone. "Für die FPÖ war die Achtung vor dem Wähler immer selbstverständlich und gelebte Praxis, wie es bei jeder demokratisch legitimierten Partei auch der Fall sein sollte", sagte Schweitzer. "Bei der SPÖ ist das offenbar nicht der Fall, weil sie es jetzt so gesondert hervorheben muß." Aber daß die SPÖ keinen Respekt vor der Bevölkerung Österreichs habe, wisse man ohnehin schon lange.

Zur Aussage Broukals, daß er nicht lange überlegt habe, meinte Schweitzer: "Damit paßt er hervorragend zur SPÖ. Denn dort überlegt wirklich niemand lange, wenn überhaupt."

Schweitzer ortete bei der SPÖ auch eine politische Teilamnesie. "Die SPÖ hat Österreich dreißig Jahre lang regiert und das Land in eine budgetäre und wirtschaftliche Katastrophe geführt. Daran will sich bei den Genossen aber offenbar niemand mehr erinnern." Die blauschwarze Wenderegierung habe buchstäblich in letzter Minute die Zügel übernommen und Österreich vor dem Ruin bewahrt. Die SPÖ hingegen agiere nach wie vor nach dem Motto: "Alles vergessen, nichts dazugelernt." Das habe der heutige Parteitag hinlänglich bewiesen.

"Wo Rot regiert, wird abkassiert - was uns blüht, wenn die SPÖ je wieder in eine Regierung kommt, ist längst bekannt", betonte Schweitzer, der vor einer Neuauflage der roten Verschwendungs- und Belastungspolitik warnte. "Die Alternativen sind Rot-Grün mit einer Chaospolitik, oder Rot-Schwarz mit einer Politik der Lähmung." Einzig die Freiheitlichen in der Regierung seien der Garant für eine Fortführung der Reformpolitik für Österreich. (Schluß)

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