- 25.10.2002, 15:14:04
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Schülerunion: Qualitätskontrollen werden Schulen verbessern
Schülerunion freut sich über Unterstützung langjähriger Forderung
Wien, 25. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Seit Jahren fordern wir schon
eine umfassenden Evaluierung unseres Schulsystems", sagt Marc Vecsey,
Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion, und freut sich über
den jüngsten Vorstoß von ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon. ****
In Zukunft sollen dem Schülervertreter zufolge Schüler ihren
Lehrern, Lehrer ihrem Direktor und die Direktoren ihrem
Landesschulrat Feedback geben. "Im Idealfall machen die Eltern auch
noch mit", schildert Vecsey die Forderungen der Schülerunion. Die
Evaluation müsse an allen Schulen durchgeführt werden, ansonsten
hätte "die ganze Sache wenig Sinn", so der Bundesobmann.
Wichtig sei für Vecsey, dass "die Lehrer, Direktoren und
Landesschulräte eine Rückmeldung über ihre Arbeit bekommen".
Weiterleiten müssten sie die Feedbackbögen allerdings nicht.
"Als ersten Schritt müssen wir einmal Feedbackkultur und
Akzeptanz für Evaluation schaffen", erklärt Vecsey die
Vorgehensweise. Es würde nichts bringen, "schlimme Auswirkungen für
Leute mit schlechtem Feedback zu verlangen". Denn dann "machen die
Lehrer nicht mit", so der Bundesobmann weiter.
Auch die Bundesschülervertretung, Österreichs höchstes
Schülergremium, fordert Gesamtevaluation. "Eine umfassende
Qualitätssicherung kann unser Schulsystem langfristig nur
verbessern", ist Claudia Haas, die von der Schülerunion gestellte
Bundesschulsprecherin, überzeugt.
Rückfragehinweis: Michael Steiner (Pressereferent): 0676 / 97 97 568.
Marc Vecsey (Bundesobmann): 0676 / 49 69 081.
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