- 25.10.2002, 10:46:14
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biz.plan@i2b mobilisiert unternehmerisches Potential
Startschuss zu Businessplan-Wettbewerb - LH Haider und LHStv. Pfeifenberger sprechen von optimalem Wirtschaftsklima in Kärnten
Klagenfurt (LPD) - Der Startschuss zu biz.plan@i2b, dem
Businessplan-Wettbewerb für Innovative Technologien und
Dienstleistungen, fiel Donnerstag Abend am Gelände der Philips
Austria in Klagenfurt. Landeshauptmann Jörg Haider und sein
Stellvertreter, Wirtschaftsreferent Karl Pfeifenberger, sprachen
dabei von den positiven Impulsen des Wettbewerbs für die Kärntner
Wirtschaft.
"In Kärnten ist es uns trotz weltweit negativer
Wirtschaftsmeldungen gelungen, ein optimistisches Klima und Vertrauen
zu schaffen", sagte der Landeshauptmann, der erklärte, dass Kärnten
besonders auf eine moderne Ausbildung der Jugend setze. Haider
erwähnte in diesem Zusammenhang das Projekt Schulen ans Netz, die
verstärkte IT-Ausbildung an höheren Schulen und Fachhochschulen sowie
die Erwachsenenbildung. Für Haider war es deshalb ein "wichtiger
Schritt", den biz.plan-Wettbewerb mit biz.plan@school auch auf die
Schulen auszuweiten. Durch biz.plan wäre es leichter,
unternehmerisches Potential zu mobilisieren, so der Landeshauptmann,
der meinte, dass vor allem bei den Schülern "viel Dynamik und
unternehmerisches Denken" zu finden sei. Haider sagte weiters, dass
Kärnten sich wirtschaftlich auf der Überholspur befinde und nach dem
Bruttoinlandsprodukt bereits vor dem Burgenland, Niederösterreich und
der Steiermark liege.
Auch für Pfeifenberger herrschen in Kärnten "optimale
wirtschaftliche Voraussetzungen". Für ihn hat das Land ein "hohes
Potential an jungen dynamischen Spezialisten, die oft Produkte und
Technologien entwickeln, die Weltruf genießen". Es gelte nun diese
Potentiale zu unterstützen, Menschen, die ein Unternehmen gründen
wollen, sollten "nicht alleine gelassen" werden. "Wir wollen ihnen
die Sicherheit geben, nicht Schiffbruch zu erleiden. Dadurch soll
sich die Bereitschaft Unternehmer bzw. Arbeitgeber zu sein erhöhen",
so der Wirtschaftsreferent. Pfeifenberger meinte außerdem, dass
besonders die Gründungswettbewerbe die Chance erhöhen, "Erfolg zu
haben", da sie "Einstiege erleichtern". 30 Prozent der
Wettbewerbsteilnehmer werden laut Pfeifenberger später selbständig,
weshalb er die Wettbewerbe weiterhin "forcieren" werde.
biz.plan@i2b verlaufe in drei Stufen, wie Projektleiter Werner
Kraus erklärte. In der ersten gehe es um die Produkt- und Serviceidee
sowie deren Kundennutzen. In der zweiten Etappe haben die Teams die
Aufgabe, ihre Ideen zu Grob-Businessplänen mit dem Schwerpunkt
Marktstrategie auszubauen. Im Finale werden die Geschäftspläne im
Detail ausgearbeitet. Der Fokus liege bei der Finanz- und
Umsetzungsplanung.
Der Wettbewerb richte sich insbesondere an Studenten und
Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, wissenschaftliche
Mitarbeiter und Professoren, sowie Unternehmer, Mitarbeiter in
Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die bei Coaching-Abenden und
Vorträgen von erfahrenen Wirtschaftsprofis von Unternehmensberatern
über Steuerberater bis zu Finanzierungsexperten beraten werden.
Nach jeder Phase werden die eingereichten Pläne durch eine
hochkarätige Jury bewertet. Die Top Ten-Teams der Runden eins und
zwei erhalten 1.000 bzw. 2.000 Euro Prämie. Für die Plätze eins bis
drei gibt es beim Finale 20.000, 10.000 und 5.000 Euro. Insgesamt
werden 65.000 Euro an Preisgeldern vergeben.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html
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