Ludwig zu Haupt: Frauenpolitik war diesem Minister nie ein Anliegen! Utl: SPÖ steht für engagierte Politik für Frauen und ihre Interessen

Wien (SPW) "Der Herr Minister hat überhaupt keinen Anlass zu selbstgefälligen Jubelmeldungen über die Leistungen seines Ressorts. Denn die Bilanz von zweieinhalb Jahren schwarzblauer Frauenpolitik ist eindeutig: Sie fand nicht statt", kommentierte die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig am Donnerstag entsprechende Aussagen von Sozial- und Frauenminister Herbert Haupt. "Wir wissen auch zur Genüge, dass dem Herrn Minister Frauenpolitik nichts ‚wert' ist - wie sonst wäre es zu erklären, dass die Frauenförderung finanziell ausgehungert wurde", kritisierte Ludwig und erinnerte daran, dass der Bund nur 3,3 Millionen Euro für Frauenprojekte zur Verfügung stellt. "Die Stadt Wien hingegen fördert diese wichtigen Initiativen mit 5,5 Millionen Euro. Deutlicher ist der Unterschied im Zugang und im Stellenwert von Frauenpolitik gar nicht herauszustreichen", so Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

"Schwarzblau hat die Kindergartenmilliarde gestrichen, obwohl 100.000 Plätze fehlen. Angesichts dieser Tatsachen vom ‚Familienland Nummer Eins' zu sprechen, kann man nur zynisch nennen", kritisierte Ludwig. "Wien dagegen hat viel unternommen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Die Bundeshauptstadt verfügt über das österreichweit dichteste Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen. Bei den 3 bis 6jährigen ist sogar flächendeckende Ganztagsversorgung gewährleistet. So ist es nicht verwunderlich, dass Wien mit 71 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote aufweist, während der landesweite Durchschnitt bei nur 59 Prozent liegt", so Ludwig.

"Wir belassen es nicht bei großsprecherischen Ankündigungen und Wahlkampfrhetorik, sondern wir handeln auch. Jene fortschrittliche Frauenpolitik muss so bald als möglich wieder in ganz Österreich möglich sein", unterstrich Ludwig abschließend. (Schluss) tr

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