- 24.10.2002, 13:59:46
- /
- OTS0227 OTW0227
LIF-Jesionek fordert Transit-Stopp bei zu hoher Umweltbelastung
Pilot und Unternehmer Roland Gatt ist Tiroler LIF-Spitzenkandidat
Wien (OTS) - Einen Tag vor der großen Transit-Blockade in Tirol
und Salzburg präsentierte Reinhard Jesionek das liberale
Verkehrskonzept in Innsbruck. Gleichzeitig stellte er den Piloten und
Jungunternehmer Roland Gatt (32) als Tiroler LIF-Spitzenkandidaten
für die Nationalratswahl vor. Kernpunkte des Verkehrsprogramms sind
das Prinzip der Kostenwahrheit, fixe Schadstoffausstoß-Grenzwerte für
den Schwerverkehr und eine Anbindung Österreichs an die
Transeuropäischen Verkehrsnetze.
"Frächter müssen auch für die zusätzlichen Kosten, die durch die
Belastung von Umwelt und Menschen entstehen, aufkommen", erklärt
Jesionek. Dies sei jedoch derzeit nicht der Fall. Aus diesem Grund
ist daher auch die Bahn als Alternative nicht konkurrenzfähig.
"Allein die Tatsache, dass Milch aus Italien nach Holland
transportiert wird, um wiederum in Form von Käse ins österreichische
Kühlregal geliefert zu werden, ist Beweis genug, dass es im
Verkehrsbereich nicht zuviel, sondern zuwenig Markt gibt", so
Jesionek. Die Liberalen treten daher für eine konsequente Umsetzung
eines Road-Pricing für LKWs ein. Dabei soll der Schwerverkehr in
ökologisch besonders sensiblen Regionen mehr kosten, ebenso Verkehr
in der Nacht oder LKWs mit besonders hohem Schadstoffausstoß.
Das Transit-Problem wollen die Liberalen durch die Einführung von
fixen Schadstoffausstoß-Grenzwerten in den Griff bekommen. Sobald
diese Werte überschritten werden, muss umgehend ein vorher
festgelegtes Maßnahmenpaket in Kraft treten. Dies kann bis zu einem
kompletten Fahrverbot für Transit-LKWs reichen. Dieses Fahrverbot
soll solange aufrecht erhalten werden, bis die gesundheits- und
umweltbelastende Luftverschmutzung beseitigt ist.
Die Forderung der Grünen nach einem Baustopp von Autobahnen
bezeichnet der Tiroler LIF-Kandidat Roland Gatt als
"verkehrspolitischen Wahnsinn ohne umweltpolitischen Lenkungseffekt".
"Gerade im Zuge der EU-Erweiterung ist ein Ausbau des Bahn-Netzes und
eine lückenlose Anbindung Österreichs an die Transeuropäischen Netze
notwendig, außer man will, dass der Schwerverkehr durch Dörfer
rollt", so Gatt. Das schließt vor allem den Ausbau des
Brenner-Basistunnels sowie der Süd- und Westbahn mit ein.
Rückfragehinweis:
LIF- Die Liberalen
Aczel Zoltan Tel. 0676/755-23-13
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LIF






