LIF-Jesionek fordert Transit-Stopp bei zu hoher Umweltbelastung

Pilot und Unternehmer Roland Gatt ist Tiroler LIF-Spitzenkandidat

Wien (OTS) - Einen Tag vor der großen Transit-Blockade in Tirol
und Salzburg präsentierte Reinhard Jesionek das liberale Verkehrskonzept in Innsbruck. Gleichzeitig stellte er den Piloten und Jungunternehmer Roland Gatt (32) als Tiroler LIF-Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl vor. Kernpunkte des Verkehrsprogramms sind das Prinzip der Kostenwahrheit, fixe Schadstoffausstoß-Grenzwerte für den Schwerverkehr und eine Anbindung Österreichs an die Transeuropäischen Verkehrsnetze.
"Frächter müssen auch für die zusätzlichen Kosten, die durch die Belastung von Umwelt und Menschen entstehen, aufkommen", erklärt Jesionek. Dies sei jedoch derzeit nicht der Fall. Aus diesem Grund ist daher auch die Bahn als Alternative nicht konkurrenzfähig. "Allein die Tatsache, dass Milch aus Italien nach Holland transportiert wird, um wiederum in Form von Käse ins österreichische Kühlregal geliefert zu werden, ist Beweis genug, dass es im Verkehrsbereich nicht zuviel, sondern zuwenig Markt gibt", so Jesionek. Die Liberalen treten daher für eine konsequente Umsetzung eines Road-Pricing für LKWs ein. Dabei soll der Schwerverkehr in ökologisch besonders sensiblen Regionen mehr kosten, ebenso Verkehr in der Nacht oder LKWs mit besonders hohem Schadstoffausstoß.
Das Transit-Problem wollen die Liberalen durch die Einführung von fixen Schadstoffausstoß-Grenzwerten in den Griff bekommen. Sobald diese Werte überschritten werden, muss umgehend ein vorher festgelegtes Maßnahmenpaket in Kraft treten. Dies kann bis zu einem kompletten Fahrverbot für Transit-LKWs reichen. Dieses Fahrverbot soll solange aufrecht erhalten werden, bis die gesundheits- und umweltbelastende Luftverschmutzung beseitigt ist.
Die Forderung der Grünen nach einem Baustopp von Autobahnen bezeichnet der Tiroler LIF-Kandidat Roland Gatt als "verkehrspolitischen Wahnsinn ohne umweltpolitischen Lenkungseffekt". "Gerade im Zuge der EU-Erweiterung ist ein Ausbau des Bahn-Netzes und eine lückenlose Anbindung Österreichs an die Transeuropäischen Netze notwendig, außer man will, dass der Schwerverkehr durch Dörfer rollt", so Gatt. Das schließt vor allem den Ausbau des Brenner-Basistunnels sowie der Süd- und Westbahn mit ein.

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