- 24.10.2002, 12:00:00
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Innovatives Informationssystem für Wels-Besucher
Informationen über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in fünf Sprachen via Handy abrufbar - System von Mobilisk und T-Mobile Austria entwickelt Wien (OTS) - Als erste Stadt Österreichs bietet Wels ein innovatives Informationssystem an, das Besuchern und Touristen einfach und bequem über das Mobiltelefon Informationen zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt liefert.
Bedeutendste Sehenswürdigkeiten in Wels mit Mobilisk-Säulen
ausgestattet
In einem ersten Schritt sind die fünf bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten - Burg Wels, Freyung, Ledererturm, Minoritenplatz
sowie Stadtpfarrkirche und Stadtplatz - mit sogenannten
"Mobilisk-Info-Säulen" ausgestattet. Über eine auf diesen Säulen
angeführte Mehrwertnummer erhalten Besucher zu den Sehenswürdigkeiten
detaillierte Informationen in den Sprachen Deutsch, Englisch,
Französisch, Italienisch oder Japanisch.
System von Mobilisk und T-Mobile Austria erstmals in Wels
realisiert
Entwickelt wurde das innovative System vom oberösterreichischen
Unternehmen Mobilisk in Kooperation mit T-Mobile Austria. "Wels
entwickelt sich zunehmend zur Innovationshauptstadt Österreichs", so
Dr. Bernhard Ploier, Vizebürgermeister der Stadt Wels, " mit
Projekten wie dem Energyland, dem Wasserpark, der Ansiedlung einer
Fachhochschule sowie verschiedenen Awards im Bereich Stadtmarketing
und neuen Prästentationsräumlichkeiten ließ Wels in letzter Zeit
sowohl national als auch international aufhorchen." Die attraktive
Altstadt mit ihrer facettenreichen Geschichte hat ebenso wie die
Unterstützung durch die Stadt Wels dazu beigetragen, dass das in Wels
ansässige Unternehmen Mobilisk die Lösung erstmals in Wels auf den
Markt bringen konnte.
Informationen einfach und bequem über das Mobiltelefon abrufen
"Das System ist denkbar einfach", erklärt Thomas Harrer,
Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Mobilisk, "vor jeder
Sehenswürdigkeit wird eine Tafel montiert, die dem Besucher jene
Mehrwertnummer anzeigt, unter der er die Informationen via Handy
abrufen kann. Der Besucher ruft diese Telefonnummer von seinem
Mobiltelefon aus an und kann somit in fünf Landessprachen
Informationen zur jeweiligen Sehenswürdigkeit abrufen". Die
Informationen zu den Sehenswürdigkeiten reichen von der
Entstehungsgeschichte bis hin zu künstlerischen Details. Native
Speaker sprechen die von Experten erstellten Inhalte in ihrer
Muttersprache auf Band.
Sprachsystem von T-Mobile Austria ermöglicht gleichzeitigen
Zugriff auf Informationen
Voraussetzung für das Funktionieren des Systems war unter anderem
die Installation eines Interactive-Voice-Response-System (IVR) von
T-Mobile Austria. Das Sprachsystem ermöglicht, dass bis zu 150
Personen gleichzeitig Informationen zu einer bestimmten
Sehenswürdigkeit abrufen können. Installation und Wartung des
IVR-Systems wird von T-Mobile Austria gewährleistet. Besuchern aus
dem Inland werden 27 Cent pro Minute verrechnet. Bei Besuchern aus
dem Ausland kommt darüber hinaus die vom jeweiligen
Heimatnetzbetreiber aufgeschlagene Gebühr (abhängig vom
Netzbetreiber, bei dem der Wels-Besucher in seinem Herkunftsland
Kunde ist) hinzu. Ein Beispiel: Ein Kunde von T-Mobile Deutschland
zahlt zuzüglich zu den 27 Cent pro Minute den Zuschlag seines
Heimatnetzbetreibers und damit in Summe einen Minutentarif von 0,39
Cent. Nimmt er die Führung via Handy fünf Minuten lang in Anspruch,
fallen damit insgesamt Euro 1,96 an.
Führung via Handy zu jeder Tageszeit möglich
"Immer mehr Menschen treffen Entscheidungen über ihre
Freizeitaktivitäten sehr kurzfristig", so Dieter Recknagl, Leiter
Regionalmarketing Oberösterreich und Salzburg bei T-Mobile Austria,
"das neue System ermöglicht Besuchern, völlig spontan, zu jeder Zeit
und unabhängig vom Angebot an Führungen, auf Informationen
zuzugreifen. Das Angebot für Wels-Besucher wird damit um eine Facette
reicher."
System wird auf weitere österreichische Städte ausgedehnt
"Das System soll in Zukunft auch auf andere Städte Österreichs
ausgeweitet werden. Wir möchten innerhalb der nächsten zwei Jahre die
wichtigsten Städte und Sehenswürdigkeiten Österreichs mit unserem
Informationssystem ausstatten. Die Stadt Wien sowie die Großglockner
Hochalpenstraßen AG und weitere Städte und Regionen Österreichs haben
bereits bestellt. Ich würde mir nun eine engere Zusammenarbeit mit
der Österreich Werbung wünschen", betont Harrer abschließend.
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