Amon: Fuhrmann-Linie zu Wahlaltersenkung entspricht JVP-Beschlusslage

Wien, 24. Oktober 2002 (ÖVP-PK) ÖVP-Jugend- und Bildungssprecher Abg. z. NR Werner Amon, MBA, unterstützt die Linie von JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann, die Wahlaltersenkung auf Bundesebene erst nach eingehender Evaluation der Erfahrungen auf Landesebene zu diskutieren: "Gerade weil die meisten betroffenen Jugendlichen eine Wahlaltersenkung ablehnen, ist eine vorschnelle Umsetzung abzulehnen." ****

Amon kann auch keinen Schwenk in der Linie der Jungen ÖVP erkennen. "Die Linie der Jungen ÖVP war immer eindeutig und ist durch entsprechende Bundestagsbeschlüsse gedeckt", weist Amon Kritik zurück und zitiert eine Studie der Jungen ÖVP Oberösterreich, wonach die Mehrheit der Jugendlichen eine Wahlaltersenkung ablehne.

Zuerst gelte es, durch politische Bildung das Bewusstsein der Jugendlichen für Fragen der Politik zu sensibilisieren. Amon erinnerte in diesem Zusammenhang an die Einführung des Faches "Politische Bildung" in Österreichs Gymnasien. Dann, so Amon weiter, "müssen die Erfahrungen auf Landesebene evaluiert werden". Gestützt auf diese Ergebnisse könne dann in Zukunft eine Senkung des Wahlalters diskutiert werden.

Abschließend verwies Amon auf die Willkürlichkeit der Forderung, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken. "Viel wichtiger als diese Forderung ist es, sicherzustellen, dass alle Volljährigen zur Wahl gehen können." Eine Reform der diesbezüglichen Stichtagsregelung erscheine ihm daher für die nächste Legislaturperiode vordringlich.

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