ARBÖ: Blockade im Westen, Staus im Osten , Schnee im Süden

Verkehrsinfarkt am kommenden Wochenende ist nahezu vorprogrammiert

Wien (OTS) - Die Blockaden der Tiroler Transitgegner, Herbstferien in Teilen Österreichs, Deutschlands und Osteuropas und das schlechte Wetter machen den Autofahrern am kommenden langen Wochenende das Fahren sehr schwer. Wie die Anrufe bei der ARBÖ-Blockadehotline (01/891217) zeigen, stellen sich viele Autofahrer auf diese Situation ein und informieren sich über Ausweichrouten und Dauer der Blockade.

Die Transitblockaden in Tirol und Salzburg beginnen um 12 Uhr und dauern bis zu 12 Stunden. Aber schon Stunden vor und nach der offiziellen Blockade wird es zu Staus und erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen, warnt der ARBÖ. Blockiert wird an fünf Stellen (siehe Grafik): die A12, bei der Raststätte Vomp, die B 179 beim Lermooser Tunnel, die B99 bei Obertauern, die A10 Höhe Flachau und die B 108 bei St. Johann im Walde.

Erschwert wird die Situation durch den Beginn der Herbstferien in Teilen Österreichs, wo viele Schulen die schulautonomen Tage in Herbstferien bündeln. Auch in Bayern, Baden-Württemberg gibt es Herbstferien. Hinzu kommt am Samstag der Auftakt des Ski-Weltcups in Sölden.

Problematisch sind die Ausweichrouten für die A 10, Tauernautobahn. Die ÖBB-Tauernschleuse kann von Böckstein bis Mallnitz nur begrenzt Fahrzeuge aufnehmen. Und der vorhergesagte Wintereinbruch macht ein Ausweichen über die B 107 Großglockner Bundesstraße schwierig bis unmöglich.

Auch im Osten des Landes ist rund um den Nationalfeiertag mit Verkehrsbehinderungen und Staus zur rechnen. In Wien durch die Großveranstaltung des Bundesheeres am Heldenplatz, zu der 350.000 Besucher erwartet werden. Stundenlange Wartezeiten an den Grenzen sind durch die einwöchigen Herbstferien in Slowenien, Tschechien und Ungarn vorprogrammiert.

Aktuelle Informationen zur Blockade am 25. Oktober unter http://www.arboe.at.

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