- 17.10.2002, 13:50:19
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ÖBB: Lärmschutz in Vorarlberg entlang der Bahnstrecken
Vorarlberg wird leiser: 80 Prozent der betroffenen Bevölkerung ist bereits mit Lärmschutzmaßnahmen versorgt
Bregenz (ÖBB) - Dem Lärmschutz entlang von Eisenbahn-Bestandsstrecken
wird in Vorarlberg große Bedeutung beigemessen. "Seit 1994 wird für
die Menschen, die entlang der Bahn wohnen, umfassender Lärmschutz
errichtet", betont ÖBB Planungschef Thomas Türinger im Rahmen der
heutigen Pressekonferenz. Neun Projekte sind bereits realisiert. Dazu
zählen die Lärmschutzmaßnahmen in Bregenz, Dornbirn, Nüziders,
Feldkirch-Buchs und Lauterach. In Bludenz konnten die Lärmschutzwände
im Zuge des zweigleisigen Ausbaues Feldkirch - Bludenz fertig
gestellt werden. Gegenwärtig verfügt Vorarlberg über Lärmschutzwände
in einer Gesamtlänge von 26,8 km und einer Fläche von 75.300 m2. "Mit
Jahresende haben acht von zehn der betroffenen Vorarlbergerinnen und
Vorarlberger umfassenden Lärmschutz", so Thomas Türinger. Die
Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen im Ländle erfolgt in insgesamt 20
Gemeinden. Das Kostenvolumen für Lärmschutzwände und
Lärmschutzfenster beträgt insgesamt rund 30 Mio. Euro.****
Vorreiter Vorarlberg
Das Abkommen zur lärmtechnischen Sanierung der
Eisenbahn-Bestandsstrecken zwischen dem Bund und dem Bundesland
Vorarlberg geht auf das Jahr 1994 zurück. Mit einem
Finanzierungsvolumen von 10,9 Mio. Euro und auf Basis des
vereinbarten Kostenschlüssels von 80 Prozent Bund und 20 Prozent Land
Vorarlberg wurden die drei erstgereihten Untersuchungsbereiche in
Bregenz, Dornbirn und Nüziders lärmtechnisch saniert. Die
Lärmschutzwände im Gesamtausmaß von rund 13,7 km sind in diesem
Bereich fertig gestellt. Die Förderung der Lärmschutzfenster für die
betroffene Bevölkerung läuft bis 31.12.2004.
Für die Umsetzung aller weiteren Lärmschutzprojekte wurde 1998 ein
neues Übereinkommen "über die Planung, Durchführung, Erhaltung und
Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen" mit dem Bund geschlossen. Der
Kostenschlüssel für die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen bei allen
weiteren Projekten beträgt 50 Prozent Bund, 30 Prozent Bundesland
Vorarlberg und 20 Prozent die jeweilige Gemeinde. Darunter fallen die
bereits realisierten Lärmschutzprojekte Feldkirch-Buchs und
Lauterach. Die Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen erfolgt durch die
ÖBB. Das qualitätsgesicherte Projektmanagement des
ÖBB-Geschäftsbereiches Planung & Engineering gewährleistet optimale
Planung in Abstimmung mit Land und Gemeinden und führt die in
Übereinstimmung entwickelten Lärmschutzmaßnahmen auf dem neuesten
Stand der Technik durch.
Lebensqualität für 80 Prozent der betroffenen Bevölkerung
Gegenwärtig finden in den Gemeinden Altach, Nenzing und
Feldkirch-Altenstadt Lärmschutzarbeiten statt. Bis Jahresende verfügt
bereits 80 Prozent der betroffenen Bevölkerung über einen
entsprechenden Lärmschutz. "Diese Lärmschutzmaßnahmen erhöhen die
Lebensqualität für über 8.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger", so
ÖBB Planungschef Thomas Türinger. Für die Lärmschutzmaßnahmen in
Hohenems, Rankweil und Götzis ist die Planung bereits fertig
gestellt. An den Projekten in Wolfurt, Schwarzach, Ludesch,
Frastanz/Göfis wird derzeit geplant. Mit dem erfolgreichen Abschluss
sämtlicher Lärmschutzprojekte wird das schöne Land Vorarlberg für
über 10.000 Einwohner und Millionen Touristen hörbar leiser und noch
attraktiver.
Rückfragehinweis: ÖBB-Kommunikation Tirol/Vorarlberg
Arno Guggenbichler
Tel.: +43 (0512) 93000 - 2110
Fax: +43 (0512) 93000 - 5001
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