BMLFUW: KEINE NEUEN ERKENNTNISSE ZUR NULLVARIANTE

tschechische Studie korrespondiert inhaltlich mit österreichischer Analyse

Wien (bmlfuw, 16.10.2002) Eine heute, Mittwoch, in Linz veröffentlichte Studie zur Nullvariante bringt nach Ansicht des österreichischen Umweltministeriums keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse. Die tschechische Studie unterstützt jene Analyse, die von österreichischen Experten im Zuge der im Melker Prozeß vereinbarten Umweltverträglichkeitsprüfung 2001 erstellt und veröffentlicht wurde. Die österreichische Studie wurde schließlich für die Beratungen des parlamentarischen Temelin-Ausschusses im Auftrag von Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer überarbeitet und ergänzt. Sie ist in voller Transparenz unter www.ubavie.gv.at/umweltsituation/radio/akw_temelin/melk1/gesamtuvp/be richt0601/Teil2.pdf abrufbar . Dies teilt das BMLFUW mit.****

Zur Forderung des Grünen Klubobmanns im oberösterreichischen Landtag, Rudi Anschober, nach einer "Reaktivierung der Forderung nach einer Nullvariante" ist festzuhalten, daß der Grüne Klubobmann offenbar mit nicht dem aktuellen Stand der Diskussion vertraut ist. Die Frage der Nullvariante wurde vergangenen Samstag von Minister Molterer im Gespräch mit dem tschechischen Außenminister in Vranov auf den Tisch gelegt. Das Ergebnis ist, daß die Frage der Nullvariante nun im Rahmen einer gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeitsgruppe "Nachhaltige Energiepolitik in Europa" diskutiert wird.

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