• 15.10.2002, 14:33:31
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  • OTS0219 OTW0219

Rasch und flexibel gegen neue Drogentrends - AUDIO

Ja der Landesregierung zum neuen Vorarlberger Drogenkonzept 2002

Bregenz (OTS) - Bregenz (VLK) - Landeshauptmann Herbert
Sausgruber, Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof und der
Drogenbeauftragte des Landes, Primar Reinhard Haller, präsentierten
heute, Dienstag, im Pressefoyer das Vorarlberger Drogenkonzept 2002.
Dieses trägt aktuellen Erkenntnissen in Sachen Prävention und
Substitution sowie neuen Trends in der Drogenszene Rechnung.

An der bestehenden grundsätzlichen Zielrichtung wird nicht
gerüttelt, sagte Landeshauptmann Sausgruber: "Die Grundsätze unserer
Drogenpolitik - Prävention, medizinische und soziale Betreuung und
'helfen statt strafen' - haben sich bewährt, sie müssen daher nicht
korrigiert, sondern ergänzt werden."

Das neue Drogenkonzept zielt speziell auf aktuelle Entwicklungen,
wie den Trend zu Aufputschmitteln oder die geänderten Konsummotive,
ab. Auf diese Entwicklungen soll rasch, flexibel und unbürokratisch
reagiert werden können. Neue Wege werden in der
Substitutionsbehandlung gegangen. Dass sich die Zahl der Patienten in
den letzten fünf Jahren verdreifacht hat, ist für Landesrat Bischof
ein Zeichen der Akzeptanz, führt aber die Kapazitäten an ihre
Grenzen. Daher, so Bischof, werden künftig auch Allgemeinärzte
entsprechend geschult und in die Substitutionsbehandlung eingebunden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sekundärprävention bzw.
Frühintervention. Diese muss laut Primar Haller "zweifelsohne in den
nächsten Jahren überall auf der Welt im Mittelpunkt stehen". Ein
Projekt zur Optimierierung der entsprechenden Angebote wurde vom
Sozialfonds bereits bewilligt.

Das Vorarlberger Drogenkonzept 2002 steht im Internet und
www.vorarlberg.at/suchthilfe zur Verfügung.
(gw/dig) (drogen2002.vlk)

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Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
mailto:[email protected]
http://www.vorarlberg.at/presse

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