- 15.10.2002, 12:35:50
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Jost: Soziale Politik von LH Haider bestätigt
Auch Kärntner Gemeinden sollten mehr Behinderte aufnehmen
Klagenfurt.- 15-10-02.- "Die jüngste Statistik über die Beschäftigung
von Behinderten im Landesdienst bestätigt die soziale Politik von
Kärntens Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Unter ihm stieg Kärnten zu
einem der drei Bundesländer auf, die ihre Quote an beeinträchtigten
Arbeitnehmern übererfüllt. In der Landesverwaltung arbeiten derzeit
215 Mitarbeiter, mit einer Behinderung von mehr als 50 Prozent.
Insgesamt sind es im Landesdienst 674 Betroffene, denen man auf diese
Weise eine selbständige Zukunft ermöglicht", erklärte der Sprecher
der FP Kärnten, LAbg. Siegfried Jost.
Er bedauerte, dass viele Kärntner Gemeinden ihre Pflicht zur Aufnahme
von Behinderten ignorieren. "Hier muss es ein Umdenken geben",
forderte er. Es dürfe nicht passieren, dass eine Mehrheit von
SP-Gemeinderäten wie in Paternion die Anstellung eines Behinderten
ablehnt. Viele Kärntner SP-Bürgermeister folgten dem schlechten
Beispiel der Stadt Wien, die wenig Bereitschaft zeigt, Behinderte
aufzunehmen. Eine Erhöhung der Ersatzzahlungen, die Sozialminister
Herbert Haupt bereits veranlaßt habe, sei ein guter Versuch, mehr
Behinderte in Beschäftigung zu bringen, schloß Jost.
Rückfragehinweis:
Tel.:0664-1535826
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