- 15.10.2002, 11:38:48
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Zukunftschance Bioenergie
Neue Broschüre des Club Niederösterreich
St.Pölten (NLK) - Österreich ist vom Erreichen der in Kyoto
vereinbarten Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen noch
weit entfernt. Es müssen schon sehr bald wirksame Maßnahmen gesetzt
werden, um die Verfeuerung fossiler Energieträger einzuschränken.
Sonst wird Österreich seine Verpflichtung, den Ausstoß von CO2 bis
zum Zeitraum 2008 - 2012 um 13 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren,
nicht einhalten können. Eine wirksame Strategie zur Reduktion der
Treibhausgasemissionen muss an zwei Punkten ansetzen:
Energieeinsparungen sowie Schaffung von Anreizen zum vermehrten
Einsatz regenerativer Energieträger. Damit setzt sich die neueste
Broschüre des Club Niederösterreich "Zukunftschance Bioenergie"
auseinander.
Der seit Juli amtierende Leiter der Geschäftsstelle für
Energiewirtschaft beim Amt der NÖ Landesregierung, Dipl.Ing. Franz
Angerer, skizziert den derzeitigen Stellenwert erneuerbarer
Energieträger in Niederösterreich und in Österreich. Im Besonderen
hebt er den anhaltenden Boom bei Windanlagen hervor, der aber derzeit
durch weltweite Lieferengpässe und unzureichende Netzkapazitäten
gebremst wird. Angerer betont auch die Notwendigkeit des
Energiesparens, vor allem im Bereich der Raumwärme.
Der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Dr. Heinz
Kopetz, beschreibt sein Modell für eine aufkommensneutrale ökosoziale
Steuerreform. Es geht ihm dabei nicht um Steuererhöhung oder
-senkung, sondern darum, das Steuersystem als Mittel der
Umweltschutzpolitik zu nutzen. Gleichzeitig sind durch dieses Modell
positive Effekte für den Arbeitsmarkt und für die ländlichen Räume zu
erwarten.
Das Heft 3/2002 der Schriftenreihe des Club Niederösterreich
"Zukunftschance Bioenergie" ist zum Preis von 4,21 Euro beim Club
Niederösterreich, 1010 Wien, Bartensteingasse 2/2, Telefon 01/533 84
01, e-mail [email protected], erhältlich.
Rückfragehinweis: Club Niederösterreich
Telefon 01/533 84 01
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