Dialog von Wirtschaft, Ethik und Religion: Erstmals Preise verliehen

Initiative der Industriellenvereinigung zeichnete sechs Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus - Praxisrelevante Themen bei den Preisträgern - Fortsetzung im nächsten Jahr geplant

Wien (PdI) Die "Preise für die Förderung des Dialogs von Wirtschaft, Ethik und Religion" wurden erstmals gestern Abend im Haus der Industrie verliehen. Sechs Theologinnen und Theologen wurden für ihre wissenschaftlichen Arbeiten, die wirtschaftliche mit ethischen und religiösen Fragen verbinden, ausgezeichnet. Die Initiative zu der jährlich mit insgesamt 7.500 Euro Preisgeld dotierten Auszeichnung geht von der Industriellenvereinigung aus. Über die Vergabe entscheidet ein Kuratorium unter dem Vorsitz von Pater Johannes Schasching SJ.

Eingereicht wurden 23 Arbeiten vor allem junger Theologinnen und Theologen, die sich mit dem Verhältnis von Wirtschaft und Ethik, Theologie, Religion oder Kirchen befassen und im Horizont der Optionen stehen, "sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht zu wirtschaften" (P. J. Schasching). IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz nahm in seiner Begrüßung zum Dialog von Wirtschaft und Kirche Stellung: "Wir sehen die christlichen Kirchen als Partner mit dem Auftrag, die Zukunft des Landes mit zu gestalten. Ein Intensivieren dieses Dialogs ist wünschenswert."

Die Preisträger: Vielfältige, praxisrelevante Themen

Die Preise der Kategorie für Forschungsprojekte erhielten Univ.-Ass. Mag. Jürgen Wallner für sein Projekt "Ethisches Monitoring in der Gesundheitsreform" und Mag. Markus Glatz-Schmallegger für seinen Forschungsbericht "Neue Praxis der Kirchen in der Zivilgesellschaft Österreichs - Untersucht am Beispiel aktueller Initiativen für strukturelle Armutsbekämpfung." Wallner ist Assistent am Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Glatz-Schmallegger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der katholischen Sozialakademie.

In der Kategorie für Diplomarbeiten waren Klaus Gabriel (Thema:
"Ethische Geldanlagen") und Mag. Hemma Kocher (Thema: "Marke als Religion - Religion als Marke") erfolgreich.
Anerkennungspreise erhielten Mag. Hans Krameritsch und Karl Pelzeder. Bei der Prämierung der Arbeiten wurden drei Dimensionen berücksichtigt: Die Inhaltliche Relevanz und Originalität, wissenschaftliche Kompetenz und sprachliche Qualität.

Die Neuausschreibung finden Sie unter www.iv-net.at.

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