• 10.10.2002, 08:34:50
  • /
  • OTS0012 OTW0012

AKNÖ warnt vor Betrügern aus Nigeria!

Wien (AKNÖ)- Die Absender klingen verheißungsvoll. Prinz Charles Dim
oder Prinz Ebuni Emel heißen die Unterzeichner von Briefen, die
derzeit wieder einmal Konsumenten in ganz Österreich erreichen. Auch
die Angebote scheinen verlockend: Eine Millionensumme soll von
Nigeria auf ein österreichisches Konto transferiert werden - und der
Kontoinhaber erhält dafür 20 bis 30 Prozent der Gesamtsumme.
Die Konsumentenschützer der Niederösterreichischen Arbeiterkammer
(AKNÖ) warnen vor diesen "betrügerischen Geschäftsangeboten".
Einziges Ziel ist es, an die Kontonummern der Konsumenten zu kommen,
weiß Günther La Garde, AKNÖ-Konsumentenschützer. Sein Rat an die
Verbraucher: "Wenn Sie in den letzten Tagen, eine E-Mail, ein Fax
oder einen Brief erhalten haben, in dem ihnen eine hochgestellte
Persönlichkeit aus Nigeria mitteilt, dass sie bzw. er eine sehr hohe
Summe Geld außer Landes bringen muss - in der Regel zwischen 20 und
45 Millionen US-Dollar – dann werfen Sie die Benachrichtigung in den
Mistkübel oder löschen Sie die E-Mail!"

Immer neue Finten

Die Warnung der Konsumentenschutzexperten lautet in jedem Fall:
Antworten Sie auf keinem Fall! Sonst könnte es folgendermaßen
weitergehen: Alles klappt reibungslos, bis sich kurz vor der
Geldtransaktion der vermeintliche Geldgeber meldet und behauptet,
dass Schwierigkeiten aufgetreten wären und sie bzw. er müsse z.B.
einige Beamte bestechen oder es wären vor Auszahlung noch Provisions-
, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren fällig oder, oder,
oder...Dem Einfallsreichtum dieser Betrüger sind keine Grenzen
gesetzt. Damit das Geschäft schnell abgewickelt werden kann, werden
von Ihnen nun ein mehrere Tausend Euro gefordert. Wenn Sie den
Betrügern gutgläubig das Geld überweisen, können Sie davon ausgehen,
dass Sie mit leeren Händen dastehen. Den AKNÖ-Experten ist bisher
nämlich kein Fall bekannt, wo es tatsächlich zu einer Übergabe oder
Überweisung der Millionen gekommen ist.
Der abschließende Tipp des Konsumentenschützers lautet: "Wenn sie
Zweifel an Geschäftsangeboten aus Nigeria haben, hilft nur eines:
Finger weg!"

Rückfragehinweis: AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1252
mailto:presse@aknoe.at
http://www.aknoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel