Kuntzl: NÖ Hilfswerk-Präsident Strasser verweigert humanitäre Hilfe für Asylwerber

Strassers Unmenschlichkeit zeigt sich in all seinen Verantwortungsbereichen

Wien (SK) Bedauerlicherweise müsse sich Innenminister Strasser "Unmenschlichkeit und Ignoranz gegenüber humanitären Schicksalen" vorwerfen lassen, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Donnerstag. Nicht nur, dass Strasser als Innenminister ungerührt die hilfesuchenden Asylwerber auf die Straße setze, verweigere er auch als Präsident des NÖ Hilfswerks jede zusätzliche Hilfe in der nunmehr sehr angespannten Situation. Wie nun bekannt wurde, habe das NÖ Hilfswerk keinen einzigen zusätzlichen Platz für die durch Strassers brutale Politik obdachlos gewordenen Asylwerber geschaffen. "Strasser zieht seine beinharte und kalte Politik in all seinen Verantwortungsbereichen durch", so Kuntzl, die darauf verwies, dass zum Leitbild des Hilfswerkes die humanitäre Hilfe zähle und diese auch durch Land und Bund gefördert werde. "Wir achten die Würde des Menschen und fördern seine Fähigkeit zu Selbsthilfe", sei eine der Grundpositionen des Hilfswerks. ****

Als Ausdruck besonderen Zynismus wertet Kuntzl die Tatsache, dass Strasser in einem Schreiben das Rote Kreuz aufgefordert habe, 200 bis 300 zusätzliche Plätze für aus der Bundesbetreuung entlassene Asylwerber zur Verfügung zu stellen, während er in seiner Funktion des Präsidenten des NÖ Hilfswerks jede weitere humanitäre Hilfe für Asylwerber verweigere. (Schluss) se

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