• 03.10.2002, 12:32:34
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  • OTS0161 OTW0161

Kuntzl: NÖ Hilfswerk-Präsident Strasser verweigert humanitäre Hilfe für Asylwerber

Strassers Unmenschlichkeit zeigt sich in all seinen Verantwortungsbereichen

Wien (SK) Bedauerlicherweise müsse sich Innenminister
Strasser "Unmenschlichkeit und Ignoranz gegenüber humanitären
Schicksalen" vorwerfen lassen, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin
Andrea Kuntzl am Donnerstag. Nicht nur, dass Strasser als
Innenminister ungerührt die hilfesuchenden Asylwerber auf die Straße
setze, verweigere er auch als Präsident des NÖ Hilfswerks jede
zusätzliche Hilfe in der nunmehr sehr angespannten Situation. Wie nun
bekannt wurde, habe das NÖ Hilfswerk keinen einzigen zusätzlichen
Platz für die durch Strassers brutale Politik obdachlos gewordenen
Asylwerber geschaffen. "Strasser zieht seine beinharte und kalte
Politik in all seinen Verantwortungsbereichen durch", so Kuntzl, die
darauf verwies, dass zum Leitbild des Hilfswerkes die humanitäre
Hilfe zähle und diese auch durch Land und Bund gefördert werde. "Wir
achten die Würde des Menschen und fördern seine Fähigkeit zu
Selbsthilfe", sei eine der Grundpositionen des Hilfswerks. ****

Als Ausdruck besonderen Zynismus wertet Kuntzl die Tatsache, dass
Strasser in einem Schreiben das Rote Kreuz aufgefordert habe, 200 bis
300 zusätzliche Plätze für aus der Bundesbetreuung entlassene
Asylwerber zur Verfügung zu stellen, während er in seiner Funktion
des Präsidenten des NÖ Hilfswerks jede weitere humanitäre Hilfe für
Asylwerber verweigere. (Schluss) se

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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