Gartlehner: Chaos und Untergangsstimmung wegen Reichholds Inkompetenz!

Innerhalb kürzester Zeit tritt der zweite Experte im außeruniversitären Forschungsbereich zurück! =

Wien (SK) "Das momentane Chaos in der österreichischen Technologiepolitik ist ohne Vergleich in der Geschichte der Zweiten Republik. Ein derartiges Zusammentreffen von ministerieller Inkompetenz und rücksichtsloser Machtpolitik hat es noch nicht gegeben", stellte SPÖ-Technologiesprecher Kurt Gartlehner Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Die Bilanz der blau-schwarzen Forschungspolitik der letzen zweieinhalb Jahre lese sich wie ein schlechter Roman: drei Minister verbraucht, das BIP-Ziel nicht erreicht, Aufteilung der Kompetenzen auf fünf Ministerien, Personalrochaden und Köpferollen seien die Eckpfeiler dieser Politik. Die Inkompetenz dieser Führungsmannschaft führe nicht nur zu Rücktritten anerkannter Experten, sondern auch zu einer massiven und nachhaltigen Beschädigung der österreichischen Forschungs- und Technologielandschaft. ****

Gartlehner: "Reihenweise ziehen sich Experten aus dem Technologiebereich zurück und lassen den Minister mit seinen Günstlingen alleine. Nachdem der sicherlich nicht der SPÖ zuzurechnende Albert Hochleitner in unmittelbarem Zusammenhang mit der Reichhold'schen Personalpolitik als Aufsichtsratsvorsitzender der ARC zurückgetreten ist, verließ nun auch der ausgewiesene Experte Norbert Rozsenich die Forschung Austria. Seine Beweggründe sind in sehr klarer Sprache in der APA nachzulesen. "Mittlerweile habe die Personalpolitik der Regierung eine derartige Unverfrorenheit angenommen, "dass es sogar so manchem blau-schwarzen Politiker zuviel wird", so der SPÖ-Abgeordnete. ÖVP-Parteigänger sprechen laut Gartlehner davon, dass Reichhold "Verunsicherung" im Forschungsbereich betreibe und mahnen, "den Technologiestandort nicht zu gefährden" Sogar Reichholds blauer Parteifreund, der Exminister Krünes, zeigte sich von der Neuausschreibung der Geschäftsführerposten der ARC durch Reichhold "überrascht". "So kann es nicht weitergehen. Am Ende bleibt von der österreichischen F&E nichts weiter als eine Spielwiese für anzulernende blau-schwarze Minister und Günstlinge", schloss Gartlehner. (Schluss) ns/mm

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