- 01.10.2002, 11:02:00
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Onodi: Internationaler Tag der Älteren Generation
PensionistInnen: Ungeheure Spannweite an Lebensstilen und verfügen in ihrem nachberuflichen Leben über ein enormes Freizeitpotential und ein höheres Aktivitätsniveau
St. Pölten (SPI) - Bis zu zwei Millionen der sechs Wahlberechtigten
am 24. November werden Pensionsempfänger sein, erinnerte die
Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Heidemaria Onodi anlässlich des
heutigen "Welttages der Älteren Generation" an den Stellenwert der
Betroffenen in unserer Gesellschaft. Vor drei Jahren haben die
Vereinten Nationen das Jahr 1999 zum "Internationalen Jahr der
älteren Menschen" erklärt, der 1. Oktober wurde zum "Tag der Älteren
Generation" deklariert. Trends zeigen, dass die künftigen
PensionistInnen sich in ihrem Sozialisations-, Kultur- und
Wertemustern ganz fundamental von jenen der gegenwärtigen älteren
Generation unterscheiden werden. Waren die früheren PensionistInnen
eine homogene Gruppe, besitzen sie heute eine ungeheure Spannweite an
Lebensstilen und verfügen in ihrem nachberuflichen Leben über ein
enormes Freizeitpotential und ein höheres Aktivitätsniveau.****
Ältere Menschen sind gerne bereit, sich selbst im gesellschaftlichen
Leben zu engagieren, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen oder
einfach an und in einer Gemeinschaft mitzuarbeiten. Die SeniorInnen
sind politisch interessiert und bringen auch viel Verständnis für den
notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft auf. "Die bisherigen
Maßnahmen der Bundesregierung, vor allem die soziale Ungerechtigkeit
der Verteilung von unten nach oben, der verschlechterte Zugang zu
sozialen Leistungen, die starken finanziellen Belastungen beim Zugang
zur medizinischen Behandlung, bedrohen die soziale Sicherheit der
Älteren Generation. Es kam zu Einschränkungen der sozialen und
anderen öffentlichen Leistungen, in vielen Bereichen zu einer
Erhöhung der Abgaben und Gebühren. Wenn diese blau-schwarze
Bundesregierung wirklich ein Herz für die ältere Generation hätte,
wie sie es jetzt im Wahlkampf vorgibt, dann hätte sie weder
Ambulanzgebühren noch die Besteuerung der Unfallrenten einführen
dürfen", so Niederösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzende. Das
mittlerweile auch von der Ärztekammer attestierte Versagen der
Bundesregierung in der Gesundheitspolitik, der Trend in Richtung
Zwei-Klassen-Medizin geht eindeutig zu Lasten jener, die über
niedrige Einkommen verfügen und überdurchschnittlich häufig an
Krankheiten leiden oder gesundheitliche Versorgung, Pflege oder
Betreuung brauchen - also ältere Menschen.
Die Sozialdemokraten treten daher für die Abschaffung der
Ambulanzgebühren, die Aufhebung der Unfallrentenbesteuerung, die
jährliche Valorisierung des Pflegegeldes und die Wiedereinführung der
kostenlosen Mitversicherung kinderloser Ehepartner ein. Ebenso muss
der Älteren Generation in Form von gerechten Pensionserhöhungen die
finanzielle Leistungsfähigkeit erhalten bleiben. "Die Ältere
Generation hat als große Konsumentengruppe einen wichtigen
Stellenwert in der Wirtschaft, sie unterstützt auch in vielen
Bereichen die ‚nachfolgende Generation' wenn es darum geht, in jungen
Jahren einen ‚guten Start' zu schaffen", so LHStv. Heidemaria Onodi
abschließend.
(Schluss) kl/fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]
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