Onodi: Internationaler Tag der Älteren Generation

PensionistInnen: Ungeheure Spannweite an Lebensstilen und verfügen in ihrem nachberuflichen Leben über ein enormes Freizeitpotential und ein höheres Aktivitätsniveau

St. Pölten (SPI) - Bis zu zwei Millionen der sechs Wahlberechtigten am 24. November werden Pensionsempfänger sein, erinnerte die Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Heidemaria Onodi anlässlich des heutigen "Welttages der Älteren Generation" an den Stellenwert der Betroffenen in unserer Gesellschaft. Vor drei Jahren haben die Vereinten Nationen das Jahr 1999 zum "Internationalen Jahr der älteren Menschen" erklärt, der 1. Oktober wurde zum "Tag der Älteren Generation" deklariert. Trends zeigen, dass die künftigen PensionistInnen sich in ihrem Sozialisations-, Kultur- und Wertemustern ganz fundamental von jenen der gegenwärtigen älteren Generation unterscheiden werden. Waren die früheren PensionistInnen eine homogene Gruppe, besitzen sie heute eine ungeheure Spannweite an Lebensstilen und verfügen in ihrem nachberuflichen Leben über ein enormes Freizeitpotential und ein höheres Aktivitätsniveau.****

Ältere Menschen sind gerne bereit, sich selbst im gesellschaftlichen Leben zu engagieren, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen oder einfach an und in einer Gemeinschaft mitzuarbeiten. Die SeniorInnen sind politisch interessiert und bringen auch viel Verständnis für den notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft auf. "Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung, vor allem die soziale Ungerechtigkeit der Verteilung von unten nach oben, der verschlechterte Zugang zu sozialen Leistungen, die starken finanziellen Belastungen beim Zugang zur medizinischen Behandlung, bedrohen die soziale Sicherheit der Älteren Generation. Es kam zu Einschränkungen der sozialen und anderen öffentlichen Leistungen, in vielen Bereichen zu einer Erhöhung der Abgaben und Gebühren. Wenn diese blau-schwarze Bundesregierung wirklich ein Herz für die ältere Generation hätte, wie sie es jetzt im Wahlkampf vorgibt, dann hätte sie weder Ambulanzgebühren noch die Besteuerung der Unfallrenten einführen dürfen", so Niederösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzende. Das mittlerweile auch von der Ärztekammer attestierte Versagen der Bundesregierung in der Gesundheitspolitik, der Trend in Richtung Zwei-Klassen-Medizin geht eindeutig zu Lasten jener, die über niedrige Einkommen verfügen und überdurchschnittlich häufig an Krankheiten leiden oder gesundheitliche Versorgung, Pflege oder Betreuung brauchen - also ältere Menschen.

Die Sozialdemokraten treten daher für die Abschaffung der Ambulanzgebühren, die Aufhebung der Unfallrentenbesteuerung, die jährliche Valorisierung des Pflegegeldes und die Wiedereinführung der kostenlosen Mitversicherung kinderloser Ehepartner ein. Ebenso muss der Älteren Generation in Form von gerechten Pensionserhöhungen die finanzielle Leistungsfähigkeit erhalten bleiben. "Die Ältere Generation hat als große Konsumentengruppe einen wichtigen Stellenwert in der Wirtschaft, sie unterstützt auch in vielen Bereichen die ‚nachfolgende Generation' wenn es darum geht, in jungen Jahren einen ‚guten Start' zu schaffen", so LHStv. Heidemaria Onodi abschließend.
(Schluss) kl/fa

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