- 28.09.2002, 16:48:25
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Erfolgreiches "Fest der Freundschaft" und "Heimatherbst" im Gurktal
Zum dritten Mal "Fest der Freundschaft" mit Hunderten Kommunalvertretern aus dem Alpen-Adria-Raum - Eindrucksvolles Bekenntnis zum Ausbau der Beziehungen
Klagenfurt (LPD) - Hunderte Menschen und viele Ehrengäste,
vorwiegend aus Friaul Julisch-Venetien, Slowenien und Kärnten, aber
auch aus Deutschland, Ungarn und Kroatien nahmen heute am "Fest der
Freundschaft" teil, das in herzlicher Atmosphäre im Garten des
Schlosses Pöckstein (Gemeinde Straßburg im Gurktal) und wie immer
dreisprachig - also neben Deutsch auch in italienischer und
slowenischer Sprache - über die Bühne ging und heuer erstmals mit
dem "Heimatherbst" in Straßburg gekoppelt war. "Heimatherbst" ist
eine Initiative, die nach der Sommersaison auf Gästegruppen zielt,
die im besonderen Kärntens typische Schätze und Vielfalt, vom
Brauchtum, über Musik bis hin zu Handwerk und Kulinarik, kennenlernen
und genießen wollen.
Das "Fest der Freundschaft", eine Initiative des Landeshauptmanns
Jörg Haider, erlebte die dritte Auflage und bringt Bürgermeister und
Kommunalvertreter aus den zahlreichen Kärntner Partnergemeinden,
insbesondere aus dem Alpen-Adria-Raum zusammen. Wie der
Landeshauptmann betonte, werde in vielen Projekten
grenzüberschreitend und im Interesse der guten Nachbarschaft
zusammengearbeitet. Haider sprach Grußworte auch in italienischer
und slowenischer Sprache.
Kärntens Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger, Straßburgs
Bürgermeister Ferdinand Wachernig und auch der Gurker Bürgermeister
Siegfried Kampl - er sprach für den Gemeindebund - dankten Haider für
seine Initiative zum Fest der Freundschaft sowie für den
"Heimatherbst", der Belebung in ländliche Regionen bringe und Kärnten
noch wertvoller mache.
Pfeifenberger hob hervor, dass viele Gäste aus
den befreundeten Regionen und Gemeinden Kärntens kommen und damit
positiv zur Aufwärtsentwicklung im Tourismus beitragen. Er sprach
sich auch klar für die Revitalisierung von Schloss Pöckstein (im
Besitz des Bistums Gurk) aus, die das Land unterstütze wolle. Das
Schloss werde auch einen wichtigen Schnittpunkt im Kulturprojekt des
"Hemma-Pilgerweges" (zum Wallfahrtsort Gurk) darstellen und damit den
Pilgertourismus beleben.
Michaela Gasparutti als höchste Repräsentantin der Region Friaul
Julisch-Venetien überbrachte die Grüsse des Regionspräsidenten Renzo
Tondo. Wie Gasparutti zitierte, gehe es nun vor allem darum, dafür zu
sorgen, dass die drei Länder Kärnten, Friaul und Slowenien einen
weiteren touristischen und wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. "Es
möge eine fruchtbare und friedliche Zusammenarbeit unserer Völker
geben", so die Repräsentantin. Für den Ausbau der Beziehungen unter
den Nachbarn und Partnern sprach sich auch LAbg. Klaus Wutte im Namen
von Landesrat Georg Wurmitzer aus und wies auf Kärntens Lage im
Schnittpunkt dreier Kulturen hin. Seitens der Diözese wurden die
Gäste vom Forstdirektor des Bistums, Joachim Gfreiner, und vom
Straßburger Propst, Johann Rossmann, herzlich willkommen geheißen.
Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch Infrastrukturminister
Mathias Reichhold und der dienstälteste Bürgermeister, Valentin
Deutschmann aus der Gemeinde Grafenstein. (Schluss)
Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html
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