Stadt Friesach hat Alpe-Adria-Vitalakademie

Ziel ist Ausbildung zum Vital-Arzt - LH Haider, LHStv. Ambrozy: Gesundheitsvorsorge und - förderung immer wichtiger

Klagenfurt (LPD) - In Friesach wurde die erste Alpe-Adria Vitalakademie eröffnet. Diese Fortbildungseinrichtung ist im Zuge der Überlegungen einer "Nachnutzung" für die erfolgreiche Landesausstellung im Vorjahr geschaffen worden, sagte Landeshauptmann Jörg Haider. Er und Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy sowie Friesachs Bürgermeister Max Koschitz sowie Ärztekammerpräsident Othmar Haas begrüßten diese Initiative und gratulierten zur Vitalakademie. Deren Präsident , Dr. Harald Stossier (aus Dellach/Wörther See), unterstrich das Bemühen um die Gesunderhaltung der Menschen. Diese "Salutogenese" sei das Ziel und Anliegen der Vitalakademie.

Sie will Ärzte in theoretischer und praktischer Ausbildung (Dauer mindestens 18 Monate) zum "Vital-Arzt" fortbilden. Darüber hinaus werden zahlreiche Vorträge für Ärzte und interessierte Laien angeboten. Stossier: "Unsere Vitalität und Gesundheit von morgen beginnt heute mit unserem aktiven Bemühen um Gesunderhaltung".

Wie Landeshauptmann Haider sagte, wachse das Interesse an Gesunderhaltung mehr und mehr und rund um Vorsorge und Prävention liege ein boomender Markt. Vor allem vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Finanzierbarkeit sei die Gesunderhaltung und Ausbildung von Ärzten in dieser - von der Vitalakademie intendierten - Richtung voranzutreiben, so Haider. Auch Gesundheitsreferent Ambrozy hob die Bedeutung der Bewußtseinsarbeit für die gesamte Bevölkerung hervor. Die neue Vitalakademie passe in das Leitbild Kärntens als "Gesundheitsland", das sich der Gesundheitförderung und -vorsorge in zahlreichen Projekten verschrieben habe.

Bgm. Koschitz erhofft sich durch die Vitalakademie auch eine wirtschaftliche Belebung der Stadt. Von allen bedankt wurde auch Dr. Helgard Springer, weil ihre Familie das zentral gelegene Haus (Fürstenhofgasse 8) der Vitalakademie großzügigst zur Verfügung gestellt hat. Als finanzielle Starthilfe von Land und Stadt erhält die Vitalakademie für das erste Jahr rund 36.336 Euro. (Schluss)

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