• 26.09.2002, 10:30:02
  • /
  • OTS0065 OTW0065

Studie bestätigt Schicker: Kräftiger Anstieg des Radverkehrs

2003 Rezentralisierung des Radwegebudgets und weiterer Lückenschluss

Wien (OTS) - "Erfreut und bestätigt" zeigte sich der Stadtrat für
Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudolf Schicker, am Donnerstag
angesichts der Ergebnisse der kürzlich fertiggestellten Studie rund
um die Entwicklung des Wiener Radverkehrs. "Klare Ziele und
konsequente Politik machen sich eben auch in der Radverkehrspolitik
bezahlt. Ich will bis 2010 eine Verdopplung des Radverkehrsanteils
und bis 2006 ein 1000 km langes Radwegenetz in Wien. Die aktuelle
Studie bestätigt, dass wir auf dem besten Weg sind", so der Wiener
Stadtrat.****

Laut der vom Büro Snizek im Auftrag der MA18 erstellten Studie
fahren etwa vor der Oper über 50 Prozent mehr RadfahrerInnen als
1999. Entlang des Rings wird 17,3 Prozent des Individualverkehrs mit
dem Fahrrad bewältigt. Auch der unter Stadtrat Schicker realisierte
Radweg auf der 2er-Linie ist extrem erfolgreich - hier ist gegenüber
2000 ein Plus von 433 Prozent des Radverkehranteils zu verzeichnen.

2003 schaltet Stadtrat Schicker in den nächsten Gang - das
Radwegebudget wird rezentralisiert und das Lückenschlussprogramm
massiv vorangetrieben. "Bisher oblag die Realisierung der Radwege den
Bezirken - je nach Engagement der Bezirksvorstehung mit recht
unterschiedlichen Ergebnissen. So hat sich etwa in Döbling bislang
praktisch nichts getan, während andere Bezirke vorbildlich sind",
stellt Schicker fest. Auch bei der Radwegeplanung setzt Schicker
stark auf BürgerInnenbeteiligung - alle Details dazu finden sich auf
http://www.mobil-in-wien.at/ oder auch in seinem Forum
http://www.wien.gv.at/forum/ .

Die Verlängerung des 2er-Linien-Radwegs und eine radverträgliche
Lösung auf der Mariahilfer Straße sollen im Rahmen des
Masterplan-Verkehr konkretisiert werden. Denn dazu laufen nun in
allen Bezirken BürgerInnenbeteiligungs-Veranstaltungen. Die
Startveranstaltung für den 6. und 7.Bezirk findet am 10.Oktober 2002
im Haus der Begegnung, 1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 7, statt - 2003
erwartet sich Schicker konkrete Lösungen und deren Realisierung. "Dem
Neubauer Bezirksvorsteher fällt fordern offensichtlich leichter als
selbst lösen. Ansonsten würde er jetzt bereits konstruktive Vorarbeit
leisten und nicht den bestehenden Antrag für die Mariahilfer Straße
bis 2003 hinauszögern", so Schicker, der gleichzeitig davor warnt,
sich auf "unverhältnismäßig teure Prestigeprojekte" zu versteifen und
zugunsten dieser auf viele dringend notwendige Lückenschlüsse zu
verzichten.

Der Wiener Verkehrsstadtrat setzt auch bei seiner
Radverkehrspolitik stark auf innovative Maßnahmen. "Es ist auf
Landesebene möglich, die Radwegebenützungspflicht für einzelne
Strecken aufzuheben - das muss jeweils geprüft werden und macht
vereinzelt sicher Sinn. Bei engen Platzverhältnissen haben sich
Mehrzweckstreifen bisher sehr gut bewährt - diese werden wir
zukünftig vermehrt realisieren. Und dort, wo es die Platz- und
Sicherheitsverhältnisse zulassen, sollen RadfahrerInnen auch gegen
die Einbahn fahren können", so Schicker abschließend. Zwei Projekte
will er 2003 aber auf jeden Fall umsetzen: Der Radweg rund um den
Ring wird nun endgültig attraktiviert und die Lücke zwischen
Mariahilfer Straße und Operngasse geschlossen. (Schluss) hei

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Klaus Heimbuchner
Tel.: 4000/81 420
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel