Kossina: Bevölkerung schätzt hohe Qualität des Wiener Wassers

Neue Anlagen der Wasserwerke in Planung

Wien (OTS) - Die hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Wiener Wasserversorgung und der Bau des neuen Wasserwerks Kleehäufel, im 22. Bezirk sowie der Anlage Moosbrunn (NÖ) standen im Mittelpunkt des Mediengesprächs mit Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina und dem Chef der Wiener Wasserwerke Dipl. Ing. Hans Sailer. In einer Umfrage der Wiener Wasserwerke beurteilten 92 Prozent der Wienerinnen und Wiener die Qualität des Trinkwassers mit "sehr gut" (74 Prozent) oder "gut" (18 Prozent). Mit der Errichtung des neuen Wasserwerks Kleehäufel im 22. Bezirk und der Anlage für das Brunnenfeld Moosbrunn setze Wien einen weiteren Schritt, der High Tech und Lebensqualität miteinander verbindet. Damit wird Wien als Stadt der Wirtschaft, der Forschung und der Technologie seinem internationalen Ruf gerecht, so Kossina.

Kossina: "Die Wiener Wasserwerke liefern eine kontinuierliche und hervorragende Arbeit für die Bevölkerung. Daraus resultiert die erstklassige Qualität des Wiener Wassers, das auch über die Grenzen Österreichs geschätzt wird. Im Unterschied zu teuren abgefüllten Wässerchen, die dem Konsumenten gerne angeboten werden, liefern die Wasserwerke hohe Qualität zu einem sehr günstigen Preis."

Es sei einzigartig für eine Großstadt Hochquellwasser zu haben. "Ein Schatz, der zur hohen Lebensqualität und zum Komfort der Wienerinnen und Wiener beiträgt", so die Umweltstadträtin.

Neuerlich sprach sich Kossina gegen eine "Geschäftemacherei mit dem Wasser aus", denn Wasser sei eines der hochwertigsten Grundnahrungsmittel. Im Sinne der Daseinsvorsorge, habe die Stadt Wien bereits im Vorjahr den Schutz des Wiener Wassers in den Verfassungsrang erhoben. Dieser Schutz sei eine der wichtigsten Aufgaben der Kommune.****

Gesichertes Grundwasser für Wien

Die Wiener Wasserwerke bauen im nächsten Jahr eine Anlage für das Brunnenfeld Moosbrunn (Niederösterreich) und planen ein neues Wasserwerk in Wien. Dieses neue Wasserwerk Kleehäufel hat den Vorteil auf ein riesiges Reservoir an Wassermenge im Boden zurückgreifen zu können um damit quantitativ eine sichere Reserve der Wasserversorgung darzustellen.

Umweltstadträtin Dipl.Ing. Isabella Kossina: "Wiens Wassertechnologie kann sich sehen lassen und dient schon heute als Exportschlager. Die Grundwasservorkommen stellen neben den beiden Hochquellenleitungen die dritte Säule der Wasserversorgung Wiens dar. Als Maßstab für die Qualität des Grundwassers dient das Quellwasser der Wiener Wasserversorgung."

Dipl. Ing. Hans Sailer, Chef der Wiener Wasserwerke: "Die Wiener Wasserwerke werden in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Sicherung ihrer Grundwasservorkommen legen. Ziel muss es sein, auch in Zukunft Grundwasserreserven zur Verfügung zu haben, die sich in ihrer Qualität und Verwendungsmöglichkeiten mit dem Quellwasser der Bundeshauptstadt vergleichen können."

Bevölkerung schätzt ihr Wiener Wasser

Die Wiener Wasserwerke haben eine repräsentative Kundenzufriedenheits-Analyse in Auftrag gegeben. Für die Umfrage wurden 700 Personen telefonisch befragt. Anlass für die Umfrage war das Qualitätsmanagement-System, das derzeit bei den Wiener Wasserwerken eingeführt wird. Das Versorgungsgebiet der Wiener Wasserwerke erstreckt sich über die ganze Stadt - somit ist jeder Einwohner Wiens Kunde.

Die wichtigsten Ergebnisse:
o 92 Prozent der Wienerinnen und Wiener beurteilen die Qualität
des Trinkwassers mit "sehr gut" (74 Prozent) oder "gut" (18 Prozent).
o Die Detail-Beurteilungen der Wasserqualität ergeben
hervorragende Werte für Geschmack, Frische und Temperatur des Leitungswassers.
o 90 Prozent der Wienerinnen und Wiener beurteilen den Wasserpreis (1,3 EUR für 1000 Liter- das sind fünf volle Badewannen) als niedrig oder angemessen.

Wasserverbrauch von Wien leicht rückläufig:

Der Sommer des Jahres 2002 war aus Sicht der Wasserversorgung sehr abwechslungsreich. Das Wetter begann mit heißen Perioden, die aber bald von einem leicht regnerischen Juli abgelöst wurden. Glaubte man noch zu diesem Zeitpunkt, dass sich im August der Sommer mit Trockenheit über das Land legen würde, so wurde man vom Gegenteil überrascht. Die Flutkatastrophen des August haben alle anderen Beobachtungen der wasserwirtschaftlichen Bilanz weit in den Hintergrund gerückt.

Als Resümee bleibt ein Sommer, der im Vergleich zu früheren Jahren mit wechselhaftem Wetter auch zu geringerem Wasserverbrauch geführt hat. Betrachtet man jedoch die vergangenen Jahre genauer, so sieht man, dass diese Verbrauchsentwicklung durchaus merkbar für die Stadt aber immer noch nicht als Einbruch des Wasserkonsums bewertet werden kann.

Die im Sommer oft gestellt Frage "haben wir genug Wasser für die heißen Tage" wurde im Sommer 2002 nicht oft gestellt. Dies deshalb, weil die Bevölkerung natürlich den Sommer hauptsächlich nach der Hitze und Trockenheit in der Stadt bewertet und nicht ihr Augenmerk auf den wasserwirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Wasseraufkommen in den Quellengebieten Hochschwab, Schneeberg und Rax sowie dem Versorgungsbedarf in der Stadt richtet. Der Wasserverbrauch Wiens im Sommer war um 12 Prozent geringer als der des Jahres 2000. Eine relativer geringer Unterschied im Wasserverbrauch, der im Gegensatz zur subjektiven Betrachtung des Wetters steht. Die Details des Vergleiches der letzten 3 Jahre zeigt die grafische Aufbereitung der Statistik.

Allgemeine Informationen:
o Das Wiener Wasser: http://www.wien.gv.at/ma31/inhaltw.htm (Schluss) bfm

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