Öllinger: Khol kritisiert ÖVP-Pensionssplitting-Modell nicht jenes der Grünen

Grünes Modell verhindert Altersarmut durch Kombination von Grundsicherung und gesplitteter Sozialversicherungspension

Wien (OTS) "Ich teile vollinhaltlich die Kritik von VP-Klubobmann Khol an dem von ihm beschriebenen Modell des Pensionssplitting. Khol kritisiert aber nicht das Modell der Grünen, sondern das der ÖVP. Deren Modell würde tatsächlich zu Altersarmut führen, da einfach die Pension des Mannes geteilt würde, egal wie hoch das Einkommen war. Im Unterschied zum Pensionssplitting der ÖVP haben die Grünen aber in ihrem Modell eine Grundsicherung (ca. 630 Euro - 8.000 Schilling) eingebaut, die jedem und jeder zusteht, sodaß bei der Teilung der Versichungspension keine Armut mehr entstehen kann. D.h. jeder Pensionist und jede Pensionistin würde mindestens 630 Euro plus die Versicherungspension bekommen", so Karl Öllinger, stv. Klubobmann der Grünen.

Beim Grünen Modell wird nämlich die Witwenpension, die ja von der Pension des Mannes abhängig ist, ersetzt durch eine eigenständige Alterspension, die aus der Grundsicherung und der gesplitteten Sozialversicherungspension zusammengesetzt ist. "Genau deshalb wurde ja das Modell der Grünen auch von vielen WissenschaftlerInnen aus dem ÖVP-nahen Lager für sehr überlegenswert gehalten", so Öllinger.

"Ich werde Herrn Klubobmann Khol demnächst ein Exemplar sowohl des ÖVP-Pensionsmodells als auch des Grünen Pensionsmodells zukommen lassen, damit er endlich weiß, wovon er spricht, wenn er Kritik übt. Er vergißt ja auch, daß es die ÖVP war, die in den letzten Jahren permanent die Pensionen für die kleinen und mittleren Einkommen geschmälert hat, bestimmte Pensionen überhaupt abgeschafft und das Pensionssystem sehr unsicher gemacht hat", so Öllnger.

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