Schmutzige Pläne rund um den Megamüllofen in St. Andrä. Verbund strebt Kapazitätsausweitung und Verkauf an

Pfeifenberger plant Verbund-Pläne zu durchkreuzen. Klagenfurt (OTS) - Dem Kärntner Finanz- und Wirtschaftsreferenten LHStv. Ing. Karl Pfeifenberger sind konkrete Verkaufspläne betreffend des DKW St. Andrä bekannt. Durch eine schleichende Kapazitätsausweitung soll in wenigen Jahren, wenn nationales Recht durch EU-Recht ersetzt wird, die maximalste Kapazität am Standort St. Andrä gefahren werden. Das wären dann für den Verbund Konzern ideale Voraussetzungen, um den unliebsamen Megamüllofen zu einem astronomischen Preis zu verkaufen, so Pfeifenberger, dem auch schon die potentiellen Investoren bekannt sind. Es ist ein Konsortium von Industriellen aus anderen österreichischen Bundesländern, die allergrößtes Interesse am Megamüllofen haben und diesen schnellstmöglich erwerben wollen, so Pfeifenberger.

Die Folgen für das Lavanttal wären katastrophal, so Pfeifenberger. Kein Tourist würde mehr in einem Tal mit schlechtester Luftqualität Urlaub machen. Viele Bürger würden abwandern und somit das Lavanttal wirtschaftlich schwächen, wie das auch das Beispiel Linz bestens zeigt. Wir wollen keinen Mülltourismus im Lavanttal, so Pfeifenberger. Der Referent kündigte an, in den nächsten Wochen "alle Register" ziehen zu wollen, um den schmutzigen Verbundplänen einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu machen (Ende).

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