LH Haider: Slowenenvertreter machten historischen Fehler

Paketlösung der Konsenskonferenz hätte enorme Fortschritte gebracht - Strafanzeige gegen Förderungsnehmer von Radio dva eingebracht

Klagenfurt (LPD) - Im Zusammenhang mit dem Scheitern der Konsenskonferenz zu den zweisprachigen Ortstafeln sagte Landeshauptmann Jörg Haider heute, dass es ein historischer Fehler seitens der Slowenenvertreter gewesen sei, die Paketlösung nicht angenommen zu haben. Das gemeinsam geschnürte Angebot (mit der Verdoppelung von Ortstafeln sowie Kultur- und Medienförderungen) hätte der Volksgruppe einen enormen qualitativen und quantitativen Fortschritt gebracht. Nun werde es kein neues Angebot und auch keine Bereitschaft zu Verhandlungen geben, so Haider, der es überaus bedauerlich fand, dass der Konsens nicht angenommen worden ist. Denn noch nie sei so freundschaftlich und so offen zwischen Bund, Land, Heimatverbänden und Slowenenvertretern verhandelt worden, wie der Landeshauptmann ergänzte.

Weiters gab der Landeshauptmann bekannt, dass gegenüber den Förderungsnehmern von Radio dva eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt eingebracht worden sei. Der interne Prüfbericht des ORF sei dafür die Grundlage. Danach habe es eine mißbräuchliche Verwendung von Förderungsgeldern in
Millionenhöhe gegeben, so Haider.(Schluss)

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