Readymix gewinnt Marktanteile

Umsatzplusvolumen steigt bei sinkenden Preisen

Langenzersdorf (OTS) - Trotz anhaltend schlechter Baukonjunktur
ist es der Readymix Kies-Union im ersten Halbjahr 2002 gelungen, in allen Unternehmensbereichen Marktanteile dazuzugewinnen. Aufgrund der schlechten Preissituation am Markt blieben die Erträge allerdings hinter den Erwartungen zurück.

Vorstandsdirektor DI Wolfgang Schuster sieht dennoch erste positive Signale seiner Restrukturierungspolitik im Unternehmen: "Wir haben, was die Verkaufsvolumina im Transportbeton und Kies betrifft, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erreicht und liegen sogar über den Werten des Jahres 2000." In Summe jedoch wurden die positiven Volumseffekte durch die weitergehenden Preisreduktionen überkompensiert, sodass das Betriebsergebnis unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Während der Umsatz im ersten Halbjahr 2002 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2001 von 91,7 auf 98,5 Mio. Euro gesteigert werden konnte, fiel das Betriebsergebnis von -7,0 auf -9,6 Mio. Euro. Die Preisentwicklung wird in den kommenden Wochen und Monaten der größte Unsicherheitsfaktor bleiben, auch wenn sich zaghaft eine Konsolidierung des Marktes abzuzeichnen beginnt.

Hochwasser wird keinen Aufschwung der Bauwirtschaft bringen

"Die notwendigen Sanierungsarbeiten nach dem verheerenden Hochwasser werden der Bauwirtschaft keinen bleibenden Impuls bringen", ist Schuster überzeugt. Mit den Produkten der Readymix-Gruppe könnte das Unternehmen überwiegend an Investitionen im Infrastrukturbereich teilhaben. Auch wenn diese jetzt dringend notwendig sind, werden aufgrund der fehlenden Kapitaldecke wohl nur die dringendsten Arbeiten erledigt und andere Investitionen zurückgestellt. "Die Kommunen haben schon vor dem Hochwasser ihre Investitionen weitgehend zurückgenommen, weil sie für das Konsolidierungspaket der Regierung 580 Mio. Euro an das Finanzministerium abliefern mussten. Diese Summe würden sie jetzt brauchen, um allein das wieder aufzubauen, was sie schon hatten." Aus diesem Grund und weil die Bauwirtschaft aufgrund der verheerenden Regenfälle im August schwere Ausfälle zu verzeichnen hatte, kann von einem Impuls wahrlich keine Rede sein.

Häufiger Ministerwechsel hemmt Bauwirtschaft

Ein klarer Infrastrukturplan dagegen wäre ein effektives Instrument, um Österreichs Bauwirtschaft einen nachhaltigen Impuls zu verleihen. Darauf wartet die Bauwirtschaft aber bisher vergeblich. "Drei Minister in weniger als drei Jahren - diese Fluktuation im Infrastrukturministerium war schon eine schwere Belastung", resümiert Schuster. Jeder Minister hat den Infrastrukturplan seines Vorgängers begutachtet und dann eigene Prioritäten gesetzt. Nichts davon wurde wirklich in Angriff genommen.

Für die nächsten Monate ist ein vollkommener Stillstand im Ministerium zu erwarten. "Ein Stillstand, der sich auch auf die Investitionen der Unternehmen auswirken wird", betont Schuster. "Wenn niemand weiß, welche Bauvorhaben realisiert werden, wird auch niemand in Produktionsanlagen oder neue Maschinen investieren. Das bedeutet nicht nur, dass die potentiellen Auftragnehmer blockiert sind, sondern auch deren Zulieferer und deren nachgeordnete Unternehmen."

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