ARBÖ: Ende des Weltwirtschaftsforums in Salzburg bringt auch Ende der Grenzkontrollen

Reisepass oder Personalausweis bei Reisen ins EU-Ausland weiter notwendig

Wien (OTS) - Mit dem Ende des Weltwirtschaftsforums in Salzburg wurde auch das Schengen-Abkommen in Österreich wieder in Kraft gesetzt. Gegen 17 Uhr wurden die Grenzkontrollen an den Grenzstellen zwischen Österreich und Italien bzw. zwischen Österreich und Deutschland wieder aufgehoben, berichtet der ARBÖ.

Das sogenannte Schengenabkommen ermöglicht die freie Ein- und Ausreise ohne Grenzkontrollen zwischen den Mitgliedstaaten. Neben Österreich haben auch Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Schweden und Spanien das Abkommen unterzeichnet.

"Aber auch in einigen Nicht-EU-Staaten, wie Island und Norwegen, wurde das Schengen-Abkommen ratifiziert. Die fehlenden Grenzkontrollen bedeuten aber nicht vollkommene Reisefreiheit. Bei Reisen in Schengenstaaten müssen Reisende dennoch gültige Reisedokumente mitnehmen, da es jederzeit zu Personenkontrollen im Zuge von sogenannten "Schleierfahndungen" kommen kann. Für die meisten Schengen-Mitgliedsländer kann der Reisepass bis zu 5 Jahre abgelaufen sein. Die Ausnahmen bilden Dänemark, Island und Norwegen. Hier muss der Reisepass bei der Einreise gültig sein. Anstatt des Reisepasses kann aber auch ein gültiger Personalausweis vorgewiesen werden. Der Führerschein gilt übrigens nicht als Personalausweis", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

(Forts. mögl.)

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