Onodi: Blauschwarze Koalition hat Österreich auch wirtschaftspolitisch ins Abseits geführt

Massenarbeitslosigkeit in Österreich auf falsche Politik der FPÖ/ÖVP-Koalition zurückzuführen

St. Pölten, (SPI) - Die EU-Länder hinken wirtschaftlich hinter den USA und anderen OECD-Ländern wie Norwegen, Schweiz, Kanada, Australien oder Neuseeland hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des zweitägigen Weltwirtschaftsforums (WEF) mit Schwerpunkt Europa, das am gestrigen Montag in Salzburg begonnen hat. Österreich liegt bei dieser Bewertung im Mittelfeld und erreicht hinter Deutschland Rang 7, wettbewerbsfähigstes EU-Land ist Finnland. "Mit einer Durchschnittsplatzierung von 6,4 liegt Österreich in dieser Wertung knapp hinter Deutschland (6,1) und vor Belgien (6,5). War Österreich in der EU in den Jahren Sozialdemokratischer Regierungen immer im Spitzenfeld, so sind wir unter der blauschwarzen Koalition von ÖVP und FPÖ nun abgestürzt -und zwar massiv bei Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt und Wohlstand. Diese blauschwarze Regierung hat eine Schutthalde hinterlassen - und die Menschen müssen das ausbaden", kommentiert Niederösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi die jüngsten Berichte des Weltwirtschaftsforums in Salzburg.****

Die Daten des Weltwirtschaftsforums in Salzburg widerlegen klar die Schönbeterei der blauschwarzen Bundesregierung. Die Arbeitslosigkeit ist dramatisch hoch und steigt weiter. Besonders prekär die Lage bei den jungen Menschen. Im August 2002 waren in Niederösterreich 5.785 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren als Arbeitsuchende vorgemerkt, um 1.013 od. 21,2 Prozent mehr als im August des Vorjahres.

"Die SPÖ wird sich in der kommenden Wahlauseinandersetzung auf die wichtigsten wirtschaftlichen Prioritäten konzentrieren und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Niederösterreich zu einem ihrer vorrangigen Anliegen machen. Wir werden enorme Anstrengungen für mehr Lehrstellen und Berufsausbildungsprogramme für Arbeiter aller Altersgruppen aufwenden. Wir werden Anreize für jene Unternehmen schaffen, die neue Arbeitsplätze in Niederösterreich möglich machen. Die SPÖ wird sich nach besten Kräften bemühen, Verbesserungen im öffentlichen Verkehr und im Individualverkehr zu erzielen und das Leben für Pendler einfacher zu machen. Wir werden den Ausbau von Schiene und Straße forcieren statt Regionalbahnen und Buslinien zu schließen, wie das die ÖVP tut. Die Fehler der blauschwarzen Bundesregierung müssen korrigiert werden - es ist höchste Zeit, dass Österreich wieder eine Bundesregierung bekommt, die Österreich an die Spitze Europas, ja der Welt zurückbringt", so Onodi.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0006