• 17.09.2002, 14:14:17
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Onodi: Blauschwarze Koalition hat Österreich auch wirtschaftspolitisch ins Abseits geführt

Massenarbeitslosigkeit in Österreich auf falsche Politik der FPÖ/ÖVP-Koalition zurückzuführen

St. Pölten, (SPI) - Die EU-Länder hinken wirtschaftlich hinter den
USA und anderen OECD-Ländern wie Norwegen, Schweiz, Kanada,
Australien oder Neuseeland hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt ein
aktueller Bericht des zweitägigen Weltwirtschaftsforums (WEF) mit
Schwerpunkt Europa, das am gestrigen Montag in Salzburg begonnen
hat. Österreich liegt bei dieser Bewertung im Mittelfeld und
erreicht hinter Deutschland Rang 7, wettbewerbsfähigstes EU-Land ist
Finnland. "Mit einer Durchschnittsplatzierung von 6,4 liegt
Österreich in dieser Wertung knapp hinter Deutschland (6,1) und vor
Belgien (6,5). War Österreich in der EU in den Jahren
Sozialdemokratischer Regierungen immer im Spitzenfeld, so sind wir
unter der blauschwarzen Koalition von ÖVP und FPÖ nun abgestürzt -
und zwar massiv bei Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt und Wohlstand.
Diese blauschwarze Regierung hat eine Schutthalde hinterlassen - und
die Menschen müssen das ausbaden", kommentiert Niederösterreichs
SPÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi die jüngsten
Berichte des Weltwirtschaftsforums in Salzburg.****

Die Daten des Weltwirtschaftsforums in Salzburg widerlegen klar die
Schönbeterei der blauschwarzen Bundesregierung. Die Arbeitslosigkeit
ist dramatisch hoch und steigt weiter. Besonders prekär die Lage bei
den jungen Menschen. Im August 2002 waren in Niederösterreich 5.785
junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren als Arbeitsuchende
vorgemerkt, um 1.013 od. 21,2 Prozent mehr als im August des
Vorjahres.

"Die SPÖ wird sich in der kommenden Wahlauseinandersetzung auf die
wichtigsten wirtschaftlichen Prioritäten konzentrieren und die
Schaffung von Arbeitsplätzen in Niederösterreich zu einem ihrer
vorrangigen Anliegen machen. Wir werden enorme Anstrengungen für
mehr Lehrstellen und Berufsausbildungsprogramme für Arbeiter aller
Altersgruppen aufwenden. Wir werden Anreize für jene Unternehmen
schaffen, die neue Arbeitsplätze in Niederösterreich möglich machen.
Die SPÖ wird sich nach besten Kräften bemühen, Verbesserungen im
öffentlichen Verkehr und im Individualverkehr zu erzielen und das
Leben für Pendler einfacher zu machen. Wir werden den Ausbau von
Schiene und Straße forcieren statt Regionalbahnen und Buslinien zu
schließen, wie das die ÖVP tut. Die Fehler der blauschwarzen
Bundesregierung müssen korrigiert werden - es ist höchste Zeit, dass
Österreich wieder eine Bundesregierung bekommt, die Österreich an
die Spitze Europas, ja der Welt zurückbringt", so Onodi.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]

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