Swoboda zum 11. September: EP setzt Akt der Solidarität, übersieht amerikanischen Unilateralismus aber nicht

Wien (SK) "Die heutige Sondersitzung des Europäischen
Parlaments ist ein Akt der Solidarität mit dem amerikanischen Volk. Viele von uns allerdings bedauern, dass die Solidarität Europas mit den USA durch verstärkten Unilateralismus und mangelnde Kooperation seitens der USA beantwortet wird", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Der angedrohte Krieg gegen den Irak, die massive Stimmungsmache gegen den Internationalen Strafgerichtshof, das Ignorieren des Kyotoprotokolls oder die einseitig begonnene Auseinandersetzung um Stahlzölle: Die Bush-Administration versucht ihre Rolle als einzig verbliebene Weltmacht zu Ungunsten Europas auszunützen", kritisierte Swoboda. ****

"Die Solidarität mit den USA muss daher auch durch eine verstärkte Solidarität innerhalb der EU begleitet werden. Nur so kann Europa den einseitigen Maßnahmen und engstirnigen Sichtweisen der US-Regierung kraftvoll begegnen", schloss Swoboda. (Schluss) hm/mm

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