- 10.09.2002, 13:50:17
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Grillitsch: ÖVP bleibt einzige Kraft mit Verantwortung, Stabilität und Gestaltungswillen in Österreich
Bauernbund trägt den Kurs der Sicherheit, Berechenbarkeit und Nachhaltigkeit mit
Wien (AIZ) - Der Österreichische Bauernbund äußert sich enttäuscht
über das Scheitern der FPÖ in der Regierung und bedauert die
Rücktritte der freiheitlichen Minister. Erfolgreiche Sacharbeit ist
nur mit einem funktionierenden Koalitionspartner und nicht mit
reaktionären Kräften möglich. Der einzig gangbare Weg zu einer
funktionsfähigen, neuen Regierung führt über Neuwahlen. Die ÖVP und
besonders Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und sein Team haben sich
auch in dieser Krise wieder einmal als einzig verlässlicher und
verantwortungsvoller Partner mit Gestaltungswillen und
Durchsetzungskraft erwiesen.
"Wir Bauern sind seit Generationen gewohnt, Krisen zu bewältigen
und für Natur und intakte Umwelt in diesem Land Verantwortung zu
übernehmen. Verantwortungsbewusstsein und Augenmaß sind auch die
Basis jeder Regierung, die Wert auf lückenlos funktionierende
Sacharbeit legt. Deshalb schätzen wir auch den geradlinigen Weg der
ÖVP nach dem Scheitern der FPÖ-Mannschaft und unterstützen die
Entscheidung zu Neuwahlen. Nachhaltiges Handeln erwarten wir deshalb
auch von der nächsten Regierung. Gerade in Zeiten großer
Herausforderungen, wie Osterweiterung und Midterm-Review dürfen die
Bauern unter keinen Umständen zum Spielball parteipolitischer
Ränkespiele werden. Die bäuerlichen Familien wollen auch in Zukunft
die hohen Anforderungen der österreichischen Gesellschaft erfüllen
können. Die SPÖ hat schon in ihren ersten Ansagen zu den Neuwahlen
klargemacht, dass sie vor allem auf dem Rücken der Bauern und des
Landwirtschaftsbudgets politisch agieren möchte. Deswegen werden wir
alles daran setzen, um bei der anstehenden Wahl der SPÖ klare
Schranken aufzuzeigen. Der Österreichische Bauernbund steht für die
Wahrung der Eigentumsrechte, für faire Preise und
Wettbewerbsbedingungen und für langfristig kalkulierbare, politische
Rahmenbedingungen", betont Fritz Grillitsch, Präsident des
Österreichischen Bauernbundes.
(Schluss)
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