Gartlehner: Reichholds Reform der Forschungsförderung gescheitert

Wien (SK) "Schon vor der Begutachtung sind die von Minister Reichhold in Alpbach lauthals angekündigten Reformen der Forschungsförderung gescheitert. Nachdem Reichhold bei der unausgegorenen Zusammenlegung von FFF und FWF der Ministerin Gehrer klein beigeben musste, ist nun zu vernehmen, dass er auch bei der Eingliederung des FFF unter sein ‚Forschungsdach' scheitern wird", stellte der Technologiesprecher der SPÖ, Kurt Gartlehner, Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest.****
Gartlehner: "Im ‚Standard' war bereits Anfang Juni zu lesen, dass die Industrie der Eingliederung des FFF nicht zustimmen wird. Was Reichhold mit der Fusion bezwecken wollte, ist ohnedies fragwürdig, sind doch FFF und ITF (Innovations und Technologie Fonds) schon jetzt auf einer Managementebene angesiedelt - somit waren keinerlei positive Synergieeffekte zu erwarten. Es lachen die Hühner, wenn man bei der Zusammenlegung der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG) und der Austrian Space Agency (ASA) noch von einer Reform der Forschungslandschaft sprechen will. Bei diesen beiden Forschungseinrichtungen gibt es keinerlei Synergien. Somit ist der Minister bereits vor der Begutachtung an der Reform der Forschung gescheitert. Ich vermute aber, dass es ohnedies nie um konstruktive Sachpolitik ging."
"Die eigentlichen Absichten des Ministers sind, dass er erstens Aktivitäten vortäuscht, um von seiner Inkompetenz abzulenken und zweitens geht es um Machtausbau zugunsten der Freiheitlichen Parteigänger. Das sind die eigentlichen Gründe für die chaotische Ankündigungspolitik der letzten Monate", schloss Gartlehner. (Schluss)

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