Heinisch-Hosek zu Jugendarbeitslosigkeit: Äußerst späte Einsicht Schüssels

Glaube an tatsächliches Einlenken des Kanzlers fehlt

Wien (SK) "Die Einsicht von Kanzler Schüssel, dass Maßnahmen gegen die dramatisch ansteigende Jugendarbeitslosigkeit in Österreich gesetzt werden müssen, kommt äußerst spät", kritisierte SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nachdem der Kanzler die steigenden Arbeitslosenzahlen, die insbesondere die jungen Menschen in unserem Land treffen, mehr als ein Jahr völlig negiert habe, glaubte Heinisch-Hosek auch nicht, dass Schüssel tatsächlich einlenken werde. Die SPÖ-Abgeordnete erinnerte daran, dass sie gemeinsam mit SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer und SPÖ-Abgeordnetem Franz Riepl bereits im Juli ein umfassendes und detailiert ausgearbeitetes 10-Punkte-Lehrlingsprogramm präsentiert habe. "Schüssel hingegen beginnt jetzt erst mit vagen Ankündigungen - von konkreten Lösungsvorschlägen ist er meilenweit entfernt", so Heinisch-Hosek. **** (Schluss) wf/mm

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