- 03.09.2002, 13:49:22
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Onodi zur Hochwasserhilfe:
475 Millionen Euro als weiterer, aber nicht letzter Schritt
St.Pölten (NLK) - "Das heute im Rahmen der Sitzung der NÖ
Landesregierung beschlossene Hilfspaket im Ausmaß von rund 475
Millionen Euro ist ein weiterer Schritt zur Unterstützung der
Tausenden Hochwasseropfern und betroffenen Wirtschaftsbetrieben in
Niederösterreich. Für viele geht es nicht nur um die
Wiederherstellung der Grundlagen für ein normales Leben und
Auskommen, es geht für viele Betroffene einfach darum, ihnen die
Existenzängste zu nehmen", so Landeshauptmannstellvertreterin
Heidemaria Onodi über die Beschlüsse in der heutigen Sitzung. Weiters
besteht nun auch die Möglichkeit, Zweitwohnsitzern in NÖ
Unterstützung zukommen zu lassen.
Für Onodi werden die heute beschlossenen Mittel nicht ausreichen.
"Bei einem Gesamtschadensaumaß von derzeit geschätzten 3,5 Milliarden
Euro in Niederösterreich sind die bisher zugesagten EU-, Bundes- und
Landesmittel ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen. Es wird
notwendig sein, noch im Laufe dieses Jahres über zusätzliche Hilfs-
und Unterstützungsmaßnahmen nachzudenken und die eine oder andere zu
beschließen. In der Landtagssitzung am 11. September wird das
Landesparlament über weitere Maßnahmen zu beraten haben und damit
auch weitere Hilfsprogramme", so Onodi.
In weiterer Folge werde auch über eine Erhöhung der
Entschädigungssummen bzw. eine Änderung der Entschädigungsmodalitäten
nachzudenken sein. "Wenn wir den Menschen in vielen Fällen nur
geringe Anteile des Zeitwertes von zerstörten oder beschädigten
Gebäuden, Geräten, Einrichtungen oder einfach ihrer Kleidung
ersetzen, so wird das nicht ausreichen. Wir können die Betroffenen
nicht damit allein lassen, dass es Jahre dauern könnte, dass sie sich
wieder einen normalen Lebensstandard schaffen können.
Entschädigungssätze nach dem Wiederbeschaffungswert bzw.
Sonderaktionen für besonders schwer Betroffene müssen ins Auge
gefasst werden. Dafür werden sich die NÖ Sozialdemokraten einsetzen",
kündigt Onodi eine entsprechende Initiative an.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12180
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