- 06.08.2002, 12:27:53
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Öllinger: Regierung hat in PVA riesigen Scherbenhaufen hinterlassen Utl: Neuausschreibung würde bisherigen Eiltempo Hohn sprechen
Wien (OTS) "Die Regierung hat es fertig gebracht, die PVA in der
sensibelsten Phase der Fusionierung durch Postenschacher und
Parteibuchwirtschaft nachhaltig zu beschädigen. Übrig bleibt ein
riesiger Scherbenhaufen. Der Stellvertreter ist abhanden gekommen,
der Generaldirektor wurde seitens der Regierungsparteien massiv
angepatzt", kritisiert Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen.
Die Regierung wollte, erinnert Öllinger, die Fusionierung schnell
durchziehen. Selbst der Gesetzgeber wurde über die Novellierung von
ASVG-Novellen bemüht, um das Verfahren zu beschleunigen. Auch die
Wahl des Generaldirektors und seines Stellvertreters wurde im
Eiltempo durchgedrückt. "Wenn nun wieder neu ausgeschrieben werden
muß, dann wird damit die Fusionierung nachhaltig beeinträchtigt und
das spricht dem bisherigen Eiltempo Hohn", so Karl Öllinger.
Das ganze bisherige Verfahren der Stellvertreterbestellung kannte
zudem nur ein Ziel: Gaugg zu installieren. "Wenn Sozialminister Haupt
für eine Neuaussschreibung eintritt, ist zu vermuten, daß damit eine
Neuauflage des Postenschachers und der Parteibuchwirtschaft
bevorsteht und der nächste Blaue als Stellvertreter durchgedrückt
werden soll", so Öllinger.
Rückfragehinweis: Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6707
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