Stopp der Doppelmaut in Kärnten

LH Haider fordert vehement österreichweit gerechtere Kostenverteilung - Koralmbahn: Bescheid rasch reparieren -Tunneldurchstichfeier beim Gräberntunnel auf der A2 Südautobahn 1

Klagenfurt (LPD) - Für eine Abschaffung der Doppelmaut bei der Benützung von Autobahnen in Kärnten sprach sich heute Landeshauptmann Jörg Haider aus. Der Kärntner Regierungschef forderte dies im Zusammenhang mit dem Ende der verkehrspolitischen Benachteiligung der Bundesländer im Süden bei der Feier des erfolgreichen Durchschlags der Gräberntunnel-Weströhre auf der A2-Autobahn bei Wolfsberg.

Haider betonte, dass die Chance auf eine mögliche Lösung von der Doppelmaut jetzt im Zuge einer Gesamt-Neuorientierung gekommen sei. Diese müsse auf politischer Ebene erfolgen. Zur Finanzierung können alle mögliche Varianten geprüft werden. Mit einer Erhöhung der Vignetten-Kosten könne er sich am wenigsten anfreunden, erklärte Haider. Viel eher sollten Ungerechtigkeiten auf Autobahnabschnitten im Osten Österreichs beseitigt und Ausnahmeregelungen geprüft werden. "Was uns zugemutet wurde, nämlich die Finanzierung mittels Mauteinnahmen für verkehrspolitsch notwendige neue Strecken, sollte jetzt auch für andere gelten. Ausserdem seien die Errichtungskosten für den Katschbergtunnel längst hereingebracht.

Zur Koralmbahn meinte der Kärntner Landeshauptmann, dass der Bescheid rasch repariert werde, um das Projekt ohne Verzögerungen durchzuführen. Dass es sich um eine Transitstrecke handle, sei eigentlich keine Frage, so Haider. Gerade am Vorabend der Osterweiterung gelte es Arbeitsplätze zu schaffen, die Verkehrsverbindungen zu verbessern und bisherige Benachteiligungen zu beseitigen, rief er die früheren "ostlastigen" Infrastrukturverbesserungen in Erinnerung. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/LPD