Krenn: Wirtevertreter möge eigene Parteikollegen kritisieren

RFW von Anfang an gegen offenen Bierausschank im Handel -ÖVP-Wirtschaftsbundabgeordnete haben Abänderungsantrag nicht mitgetragen

Wien, 02-08-02 (OTS) Die jüngste Kritik von Wirtevertreter Helmut Hinterleitner am offenen Bierausschank im Handel sei mehr als Realitätsverweigerung, sagte heute WKÖ-Vizepräsident und Bundesobmann-Stv. des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Bgm. Matthias Krenn.****

Wenn Hinterleitner einen Tag nach Inkrafttreten der neuen Gewerbeordnung von Tourismusstaatssekretärin Mares Rossmann eine Gesetzesänderung fordere, dürfte er vergessen haben, wer für das Zustandekommen des von den freiheitlichen Wirtschaftstreibenden von Anfang an bekämpfte Nebenrecht des Handels verantwortlich sei -nämlich seine Parteikollegen vom ÖVP-Wirtschaftsbund.

"Alle freiheitlichen Tourismus-Vertreter haben sich entschieden dagegen ausgesprochen", so Krenn. Vielmehr sei es der oberste Tourismusvertreter in der Wirtschaftskammer, Bundesspartenobmann KR Schenner gewesen, der das Nebenrecht des Handels auf offenen Bierausschank bei seinen Verhandlungen mit dem Bundesspartenobmann des Handels, KR Lemler, freigegeben und damit die Interessen der Gastwirte geopfert habe.

Auch ein von RFW-Bundesobmann NAbg. Max Hofmann vorbereiteter Abänderungsantrag zur Gewerbeordnung, wonach Bier nur in handelsüblich geschlossenen Gefäßen verabreicht werden dürfe, sei von der ÖVP und ihren Wirtschaftsbundfunktionären nicht mitgetragen worden.

"Jetzt fünf nach Zwölf so zu tun als ob das Gesetz ohne Zustimmung der obersten Tourismusvertreter in der Wirtschaftskammer umgesetzt worden sei, entspricht nicht den Tatsachen. Der RFW ist nach wie vor für eine entsprechende Korrektur der Gewerbeordnung offen", schloss Krenn.

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